Offizielle EEA-Daten 2013–2026
In 13 von 13 Jahren hat Essen die Grenze von 35 Überschreitungstagen PM10 eingehalten. Selbst im schlechtesten Jahr, 2013, blieb die Stadt mit 29 Tagen unter dem EU-Limit. Das heißt: Der rechtliche Rahmen wurde durchgehend gewahrt, auch wenn die Luft an Ruhrgebietsstraßen oft staubig war. Die Resuspension von Bremsstaub und Partikeln aus den vielen Baustellen entlang der Krupp-Gürtel-Straßen machte sich bemerkbar, ohne die Norm zu reißen.
Der Höhepunkt der Belastung war 2013, als Essen 29 Überschreitungstage zählte. Das war das einzige Jahr, das nah an die Grenze von 35 kam. Die Messstationen meldeten damals besonders viele grobe Partikel, die in Hals und Augen kribbeln. Auf Fensterbänken an der B224 in Rüttenscheid lag an diesen Tagen sichtbarer Feinstaub.
Die Serie zeigt einen klaren Abwärtstrend: 2013 startete Essen mit 29 Tagen, 2024 lag der Wert nur noch bei 4. Zwar gab es Sprünge nach oben – etwa 2020 mit 24 Tagen – doch der Pfad geht Richtung sauberer. Die Corona-bedingten Leerungen halfen, aber auch die Umstellung auf E-Busse im ÖPNV und Tempo-30-Zonen an der Innenstadt zeigten Wirkung.
An windstillen Tagen im November, wenn die Ruhrniederung die Luft stehen lässt, verlassen Sie die Hauptstraßen. Ein Spaziergang durch den Grugapark statt über die Rü schon die Atemwege. Auch an grenzwertigen Tagen bleibt der Pollenfilter im Auto eine sinnvolle Maßnahme, solange der Umstieg aufs Rad auf den Radschnellweg RS1 verlagert wird.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2026. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.