In wie vielen Jahren hat Leipzig die Grenze von 35 Überschreitungstagen PM10 eingehalten

Offizielle EEA-Daten 2013–2026

11
anni ok
13
anni gesamt
2013
schlechteste Jahr
58
Tage schlechteste Jahr
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
16,5µg/m³ PM10Gut
10 August 2026 · 3 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für PM10 beträgt 45 µg/m³. Heute im Normbereich.
04050607080910
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
Letzte Messung → Live ansehen

Leipzig hat die Grenze von 35 Überschreitungstagen PM10 in 11 von 13 Jahren eingehalten – konkret im Zeitraum 2013 bis 2026. Das schlechteste Jahr war 2013 mit 58 Überschreitungstagen, ein Wert, der damals weit über dem damaligen EU-Limit lag. Für die Bewohner bedeutete das vor allem an stark befahrenen Straßen wie dem Innenstadtring viele Tage mit sichtbarem Straßenstaub. Die Luftqualität war in jener Zeit ein ständiges Thema in den Leipziger Nachrichten.

Luftqualität verstehen (PM10, µg/m³)
Gut0–45
Mäßig45–75
Schlecht75–100
Sehr schlecht100+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2026

Historische Reihe582902013: 58.02013582014: 46.020142015: 30.02015302016: 24.020162017: 25.02017252018: 25.020182019: 15.02019152020: 1.020202021: 9.0202192022: 8.020222023: 1.0202312024: 13.020242025: 11.0202511

Der Höhepunkt der Belastung war das Jahr 2013 mit 58 PM10-Überschreitungstagen. Besonders im Winterhalbjahr, wenn die Wetterlage den Austausch behinderte, blieb der Feinstaub in den engen Straßenschluchten der Südvorstadt hängen. Die Partikel stammten vor allem von aufgewirbeltem Straßenstaub, Bremsabrieb und Bauarbeiten – etwa an den damals laufenden Großprojekten wie dem City-Tunnel. An solchen Tagen legte sich eine feine graue Schicht auf Fensterbänke und Autodächer in der gesamten Stadt.

Der Wendepunkt kam schneller als erwartet: Zwischen 2013 mit 58 Tagen und 2025 mit 11 Tagen hat sich die Zahl der Überschreitungen drastisch verringert. Die Entwicklung verlief stetig abwärts, mit einem besonders starken Einbruch im Jahr 2020, als nur 1 Tag registriert wurde – auch bedingt durch geringeren Verkehr während der Pandemie. Leipzig hat in den letzten Jahren die Grenze von 35 Tagen nie wieder ernsthaft erreicht. Der Trend zeigt klar in Richtung besserer Luft, auch wenn einzelne Jahre wie 2024 mit 13 Tagen leichte Schwankungen aufweisen.

Wer in Leipzig an Tagen mit hoher Feinstaubbelastung unterwegs ist, sollte die Strecken durch die großen Grünflächen wie den Clara-Zetkin-Park oder den Auwald wählen, statt an der vielbefahrenen Prager Straße zu laufen. Die Partikel setzen sich an Bäumen und Büschen ab, wodurch die Luft dort spürbar sauberer ist. Es lohnt sich, den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen bewusst durch diese Bereiche zu verlegen – gerade an windstillen Tagen im Herbst, wenn der Verkehrsstaub sonst direkt auf Augenhöhe hängen bleibt.

Jede Stadt hat ihre Geschichte

Entdecke, wie unterschiedlich die Luftqualität von Region zu Region ist.

Zur Karte →

Mehr über PM10: was es ist und wie es die Gesundheit beeinflusst →

Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2026. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.