Offizielle EEA-Daten 2013–2026
In wie vielen Jahren hat Stuttgart die Grenze von 35 Überschreitungstagen PM10 eingehalten? In 8 von 13 Jahren zwischen 2013 und 2026. Das schlechteste Jahr war 2013 mit 98 Überschreitungstagen. Für die Bewohner hieß das damals: 98 Tage, an denen der Feinstaub deutlich spürbar war. Besonders im Talkessel sammelten sich die Partikel, wenn der Wind fehlte.
Der tiefste Punkt der Messreihe liegt im Jahr 2013. An 98 Tagen lag der PM10-Grenzwert über dem Limit. Das ist der höchste Wert im gesamten betrachteten Zeitraum. Der Talkessel von Stuttgart wirkte wie eine Schale, in der sich der Staub aus Verkehr und Industrie festsetzte. Die Partikel waren damals fast sichtbar in der Luft, wenn man vom Neckartor in die Stadt blickte.
Die Kurve fällt über die Jahre deutlich. 2013 standen 98 Überschreitungstage zu Buche, im letzten Jahr der Serie, 2025, waren es nur noch 12. Der Wendepunkt kam Mitte der 2010er-Jahre: 2017 waren es erstmals nur noch 50 Tage, 2018 dann 26. Seitdem bleibt die Zahl stabil im einstelligen oder niedrigen zweistelligen Bereich. Die Straße, die 2013 noch nach Diesel und aufgewirbeltem Staub roch, ist heute eine andere Magistrale.
Wer in Stuttgart joggt, sollte die Messwerte des aktuellen Tages kennen. An Tagen mit erhöhten PM10-Werten lohnt es sich, nicht entlang der B 27 oder im Talkessel zu laufen, sondern in die Höhenlagen der Weinberge auszuweichen. Der Feinstaub stammt vor allem aus Reifenabrieb und aufgewirbeltem Straßenstaub – meiden Sie Strecken direkt an stark befahrenen Kreuzungen, insbesondere in den Morgenstunden.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2026. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.