Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Stuttgart überschritt die Ozonnorm von 120 µg/m³ im Jahr 2013 an 46 Sommertagen. Das ist der höchste Wert der betrachteten Messreihe von 2013 bis 2024. Für die Bewohner im Talkessel bedeutete das viele Nachmittage, an denen der Gang nach draußen zur Abwägung wurde. Vor allem in den Stadtteilen an den Hanglagen machte sich die Belastung bemerkbar.
Der Monat Juli zeigt mit 68,2 die höchste mittlere Überschreitungshäufigkeit im Jahr. Dicht gefolgt vom Juni mit 68,1. An einem heißen Sommernachmittag entsteht das Ozon dabei nicht direkt aus dem Auspuff, sondern paradoxerweise erst durch die Sonne. Die Photochemie verwandelt andere Gase in der warmen Luft in Ozon, besonders in der Stadt und ihrem Umland.
Die Kurve der mittleren Monatswerte folgt einem klaren saisonalen Rhythmus: Sie steigt von 28,7 im Januar auf 45,6 im März und erreicht ihren Höhepunkt im Juli. Danach fällt sie über 61,4 im August auf 20,9 im November ab. Diese Inversionswetterlage im Winter hält die Schadstoffe am Boden, während die Sommersonne die Ozonbildung antreibt. Der Trend zeigt: Die Spitzenwerte bleiben eine Herausforderung der warmen Jahreszeit.
Achten Sie vor allem an sonnigen Nachmittagen nach langen Hitzeperioden auf die Ozonwerte, wenn die Strahlung am stärksten ist. Meiden Sie in dieser Zeit anstrengende Aktivitäten im Freien. Planen Sie Spaziergänge eher in die Morgenstunden, wenn die Ozonbelastung im Talkessel noch geringer ist.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.