Offizielle EEA-Daten 2013–2026
Die Luft in Stuttgart war im Jahr 2013 an 118 Tagen ungesund – so das Ergebnis der kombinierten Betrachtung aller vier Schadstoffe. An diesen Tagen spürte man die Belastung direkt beim Atmen: Ein Kratzen im Hals oder ein Druckgefühl in den Bronchien gehörte damals in Stuttgart fast eineinhalb Monate lang zum Alltag.
Der Juli 2013 war der schlimmste Monat für die Luft in Stuttgart. Gemäß der Daten lag der durchschnittliche Belastungswert für diesen Monat bei 131,9 – der höchste Wert des gesamten Jahres. Wer in diesem Sommer durch die Stadt ging, hatte an fast jedem Tag das Gefühl, in einer dünnen Dunstglocke zu stecken.
Blickt man auf die Daten der Serie von 2013, so zeigt sich ein klarer saisonaler Verlauf. Während die Werte im Frühjahr anstiegen – der März erreichte 131,6 –, fielen sie zum Jahresende hin wieder deutlich ab. Im November lag der Wert nur noch bei 91,7, im Dezember bei 98,1. Die Stuttgarter Luft war im Winter vergleichsweise sauberer als in der wärmen Jahreszeit.
Da die Monate März bis Juli in Stuttgart die höchsten Belastungen zeigen, sollten Sie gerade in dieser Zeit auf körperliche Anstrengung im Freien verzichten. Ein Spaziergang im sommerlichen Schlossgarten ist dann besser auf die frühen Morgenstunden verlegt, bevor der Feinstaub aus dem Kessel aufsteigt.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.