An wie vielen Sommertagen pro Jahr überschreitet Leipzig die Ozonnorm von 120 µg/m³

Offizielle EEA-Daten 2013–2024

2013
Jahr
30
Tage ueber 120

Leipzig verzeichnete im Jahr 2013 insgesamt 30 Tage über der Ozonnorm von 120 µg/m³. Das ist die Antwort auf die Frage, wie oft die Stadt in diesem Jahr den Schwellenwert überschritt. Für Bewohner bedeutete dies an heißen Nachmittagen eine spürbare Belastung, besonders in den Außenbezirken und Parks. Die Luftqualität wurde damals zum bestimmenden Thema der Sommermonate.

Luftqualität verstehen (O3, µg/m³)
Gut0–60
Mäßig60–100
Schlecht100–120
Sehr schlecht120+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2024

Monatliche Ozonwerte in Leipzig 2013 (Mittelwerte in µg/m³)67330Jan: 36.3Jan36,3Feb: 42.7Feb42,7Maer: 51.3Maer51,3Apr: 62.3Apr62,3Mai: 65.0Mai65Jun: 66.7Jun66,7Jul: 64.8Jul64,8Aug: 62.0Aug62,0Sep: 49.6Sep49,6Okt: 32.6Okt32,6Nov: 26.8Nov26,8Dez: 30.7Dez30,7
Monatliche Mittelwerte (O₃, µg/m³) in Leipzig im Jahr 2013. Die rote Linie markiert die Norm von 120 µg/m³.

Der Höhepunkt der Ozonbelastung lag im Juni: Der Monatsmittelwert erreichte 66.7 µg/m³. Die photochemische Produktion erreichte ihren Zenit, wenn die Mittagssonne auf die Stadt traf. Die Messwerte stiegen mit der Tageshitze an, typisch für das Paradox des Sommers: Ozon entweicht keinem Auspuff, sondern entsteht aus Stickoxiden unter Sonneneinstrahlung. Am Stadtrand, etwa im Auwald, war die Konzentration oft höher als im dichten Zentrum.

Über die Jahre hat sich der saisonale Rhythmus verfestigt: Der Winter mit seiner Inversionswetterlage hält die Schadstoffe am Boden, doch der Sommer bleibt die Saison des Ozons. Der Jahreszyklus zeigt klare Spitzen in den Monaten Mai bis August, mit Werten zwischen 62 und 67 µg/m³. Die Heizperiode im Winter erzeugt andere Probleme, während die UV-Strahlung im Sommer die Ozonbildung antreibt. Diese meteorologische Gesetzmäßigkeit bleibt konstant bestimmend für die Leipziger Luft.

Wer in Leipzig den Ozonwerten entgehen will, sollte die heißesten Nachmittagsstunden für Aktivitäten im Schatten der Innenstadt oder an den Wasserflächen der Weißen Elster nutzen. Die Daten zeigen den Juni als Spitzenmonat: Planen Sie Sport eher in den frühen Morgenstunden, wenn die photochemische Produktion noch nicht angelaufen ist. Die Stadt bietet mit ihren Innenhöfen und begrünten Dächern Rückzugsorte, die in der Mittagshitze kühler bleiben.

Jede Stadt hat ihre Geschichte

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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.