Offizielle EEA-Daten 2013–2026
In Köln hat die Stadt die Grenze von 35 PM10-Überschreitungstagen in allen 12 Jahren des Zeitraums 2013 bis 2024 eingehalten. Das schlechteste Jahr war 2013 mit 26 Überschreitungstagen. Für die Bewohner am Deutzer Ring oder der Severinsbrücke bedeutete das damals viele Tage mit kratzendem Hals und grauem Staub auf den Fensterbänken. Der rechtliche Rahmen wurde also nie gesprengt, auch wenn die Nähe zur Norm spürbar war.
Der tiefste Punkt der Messreihe liegt am Anfang: 2013 zählte Köln 26 Tage mit PM10-Überschreitungen. Das ist der höchste Wert in der gesamten Serie von 2013 bis 2024. In jenem Jahr waren es mehr als doppelt so viele Tage wie 2018, wo die Zahl bei 17 lag. Die Partikel, aufgewirbelt von Bremsen, Reifen und den Bauarbeiten an den Verkehrsachsen, machten sich als sichtbarer Schleier über der City bemerkbar.
Die Kurve fällt deutlich: 2013 standen 26 Überschreitungstage am Start, 2024 waren es nur noch 2. Der Rückgang ist kontinuierlich, mit Ausreißern nach oben in den Jahren 2015 und 2017 mit jeweils 21 Tagen. Die größten Sprünge gelangen zwischen 2019 und 2020, als die Zahl von 10 auf 3 sank. Köln hat seinen Verkehr und die Baustellenlogistik offenbar besser in den Griff bekommen, auch wenn einzelne Jahre wie ein Stolperstein wirken.
Wer in Köln an vielbefahrenen Straßen wie der Luxemburger Straße wohnt, sollte die Staubtage im Kalender markieren – besonders im Frühjahr, wenn die Streufahrzeuge der Stadt den Splitt des Winters wieder aufwirbeln. Dann hilft ein feuchtes Tuch statt des trockenen Staubwedels auf den Fensterbänken, um die groben Partikel wirklich zu binden. Wer die Wahl hat, verlegt den Spaziergang in den Grüngürtel, wo die Luft messbar ruhiger ist.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2026. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.