Offizielle EEA-Daten 2013–2026
Berlin hat die Grenze von 35 Überschreitungstagen PM10 in 9 von 13 Jahren eingehalten. Das schlechteste Jahr war 2014 mit 58 Überschreitungstagen. An solchen Tagen lag feiner Staub über den Straßen von Kreuzberg bis zum Alexanderplatz, sichtbar auf Fensterbänken und in den Atemwegen. Die Stadt kam der Norm näher, aber der Weg dorthin war holprig.
2014 war der Tiefpunkt: 58 Überschreitungstage im gesamten Messzeitraum. Das ist die höchste Zahl in der Serie, die von 2013 bis 2025 reicht. In jenem Jahr war der Verkehr auf der Frankfurter Allee dicht, Baustellen wirbelten immer wieder aufgewirbelten Straßenstaub auf. Die Partikel, größer als bei Feinstaub, reizten die Augen und kratzten im Hals.
Der Vergleich zeigt einen klaren Abwärtstrend: 2013 gab es 41 Überschreitungstage, 2025 nur noch 13. Die Entwicklung verlief nicht linear — 2017 kletterte der Wert erneut auf 37 — doch die Tendenz ist eindeutig. Der Rückgang von fast zwei Dritteln spiegelt strengere Vorgaben und den Abschied vom Diesel in der Innenstadt wider.
An Tagen mit hoher PM10-Belastung hilft es, den Weg durch den Tiergarten oder das Tempelhofer Feld zu wählen, wo weniger Verkehr herrscht. Zusätzlich kann man in den Morgenstunden, bevor der Berufsverkehr einsetzt, die Fenster weit öffnen. Wer an stark befahrenen Straßen wohnt, sollte die Heizungsluft durch einen kurzen Stoßlüften am frühen Vormittag austauschen — das ist besser als ein Dauerkippfenster.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2026. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.