Offizielle EEA-Daten 2013–2026
In 12 von 12 Jahren hat Düsseldorf die Grenze von 35 Überschreitungstagen PM10 eingehalten. Im gesamten Zeitraum von 2013 bis 2026 blieb die Stadt unter dem EU-Limit. Das schlechteste Jahr war 2013 mit 31 Tagen, an denen der Tagesgrenzwert überschritten wurde. Wer damals an der Corneliusstraße wohnte, erlebte an diesen Tagen den feinen Staub von Reifenabrieb und Bremsen — ein grauer Film legte sich auf Fensterbänke und Autodächer.
Der Höhepunkt der Belastung lag in den ersten Jahren der Messreihe: 2013 registrierten die Stationen 31 Überschreitungstage. Das ist der höchste Wert der gesamten Serie, die bis 2024 reicht. An diesen Tagen war der Staub in der Luft mit bloßem Auge zu erkennen — besonders entlang der vielbefahrenen Straßen wie der Berliner Allee, wo der Verkehr den Feinstaub von der Fahrbahn aufwirbelte. Die Partikel reizten die Atemwege und setzten sich als dunkler Schleier auf die Gesimse der Rheinuferbauten.
Am Ende der Serie zeigt sich eine deutliche Entspannung: 2013 waren es noch 31 Überschreitungstage, 2024 sank der Wert auf 0. Dazwischen liegt eine kontinuierliche Abnahme, die nur kleine Schwankungen kennt — etwa 2022 mit 5 Tagen oder 2023 mit 3 Tagen. Diese Entwicklung spiegelt den Wandel der Stadt vom autozentrierten Verkehr hin zu mehr Rad- und Fußwegen wider, wie er sich etwa am Kö-Bogen oder im neuen Medienhafen bemerkbar macht.
Wer heute die 0 Überschreitungstage von 2024 erleben will, sollte dennoch die stark befahrenen Achsen meiden. Für den Weg durch Düsseldorf empfiehlt sich der Umstieg auf die Rheinbahn oder das Fahrrad — auf den grünen Routen durch den Hofgarten ist die Feinstaubbelastung spürbar geringer. Und an Tagen mit Hitze und wenig Wind, wenn der Staub von den Straßen nicht abgetragen wird, lohnt sich ein Umweg durch die Parkanlagen der Stadt.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2026. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.