Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogperiode in München seit 2013 dauerte sieben aufeinanderfolgende Tage: vom 19. bis zum 25. Januar 2017. In diesen Tagen lag der PM10-Wert an der Messstation so hoch, dass die Stadt im Rekordjahr 2017 insgesamt 28 Tage über dem Grenzwert registrierte. Für die Bewohner hieß das: Fenster blieben zu, und die Isarauen wirkten an manchen Morgen wie in einem grauen Schleier.
Der Höhepunkt dieser Episode waren die sieben Tage im Januar 2017, als die Luft über München kaum Bewegung zeigte. An solchen Tagen sieht man die groben Partikel fast mit bloßem Auge: Staub von Baustellen rund um den Mittleren Ring, Bremsabrieb der Trambahnen und wiederaufgewirbelter Feinstaub von den Straßen. Die Serie von 7,0 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr 2017 übertrifft die zweitlängste Episode von 6,0 Tagen im Januar 2019 und die fünftägige Welle im März 2013.
| Jahr | Tage ueber Grenzwert pm10 |
|---|---|
| 2013 | 41 |
| 2017 | 28 |
| 2019 | 20 |
| 2018 | 18 |
| 2016 | 17 |
Die Messwerte der Jahre zeigen eine klare Tendenz: Während 2013 noch 41 Tage über dem Grenzwert gezählt wurden, waren es 2019 nur noch 20 Tage. Der Rückgang ist deutlich, auch wenn 2017 mit 28 Tagen einen Rückschlag markierte. Die längsten Episoden konzentrieren sich auf den Winter, wenn Inversionswetterlagen die Luft in der Stadt einschließen und der Staub an den Fensterbänken der Altbauwohnungen in Schwabing sichtbar wird.
Wer in München an kalten Wintertagen den Smog spürt, sollte den Weg durch den Englischen Garten meiden, wenn die Partikel am Morgen noch in der Luft hängen. Stattdessen bietet sich ein Spaziergang entlang der Isar an, wo der Fluss die Luft besser durchmischt. An Tagen mit hoher Staubbelastung lohnt sich der Blick auf die Messwerte der Station am Stachus, bevor man die Laufrunde beginnt.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.