Was war die längste Smogperiode in München? Rekordanzahl aufeinanderfolgender Tage mit hohem PM10

Offizielle EEA-Daten 2013–2024

2017-01-19
Beginn Welle
2017-01-25
Ende Welle
7
Tage aufeinanderfolgende
2017
Jahr Rekord
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
13,2µg/m³ PM10Gut
13 August 2026 · 4 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für PM10 beträgt 45 µg/m³. Heute im Normbereich.
07080910111213
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
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Die längste Smogperiode in München seit 2013 dauerte sieben aufeinanderfolgende Tage: vom 19. bis zum 25. Januar 2017. In diesen Tagen lag der PM10-Wert an der Messstation so hoch, dass die Stadt im Rekordjahr 2017 insgesamt 28 Tage über dem Grenzwert registrierte. Für die Bewohner hieß das: Fenster blieben zu, und die Isarauen wirkten an manchen Morgen wie in einem grauen Schleier.

Luftqualität verstehen (PM10, µg/m³)
Gut0–45
Mäßig45–75
Schlecht75–100
Sehr schlecht100+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2024

Historische Reihe7402017-01-19: 7.01-1972019-01-20: 6.01-2062013-03-04: 5.03-045

Der Höhepunkt dieser Episode waren die sieben Tage im Januar 2017, als die Luft über München kaum Bewegung zeigte. An solchen Tagen sieht man die groben Partikel fast mit bloßem Auge: Staub von Baustellen rund um den Mittleren Ring, Bremsabrieb der Trambahnen und wiederaufgewirbelter Feinstaub von den Straßen. Die Serie von 7,0 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr 2017 übertrifft die zweitlängste Episode von 6,0 Tagen im Januar 2019 und die fünftägige Welle im März 2013.

Details

JahrTage ueber Grenzwert pm10
201341
201728
201920
201818
201617

Die Messwerte der Jahre zeigen eine klare Tendenz: Während 2013 noch 41 Tage über dem Grenzwert gezählt wurden, waren es 2019 nur noch 20 Tage. Der Rückgang ist deutlich, auch wenn 2017 mit 28 Tagen einen Rückschlag markierte. Die längsten Episoden konzentrieren sich auf den Winter, wenn Inversionswetterlagen die Luft in der Stadt einschließen und der Staub an den Fensterbänken der Altbauwohnungen in Schwabing sichtbar wird.

Wer in München an kalten Wintertagen den Smog spürt, sollte den Weg durch den Englischen Garten meiden, wenn die Partikel am Morgen noch in der Luft hängen. Stattdessen bietet sich ein Spaziergang entlang der Isar an, wo der Fluss die Luft besser durchmischt. An Tagen mit hoher Staubbelastung lohnt sich der Blick auf die Messwerte der Station am Stachus, bevor man die Laufrunde beginnt.

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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.