Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogperiode in Nürnberg dauerte 13 aufeinanderfolgende Tage mit hoher Feinstaubbelastung (PM10), vom 18. bis zum 30. Januar 2017. In diesen zwei Wochen blieb die Luft in der Frankenmetropole fast ununterbrochen trüb und staubig. Für die Bewohner bedeutete das: Fenster blieben zu, der Weg zur Arbeit führte durch eine graue Suppe, und auf Fensterbänken sammelte sich ein feiner, dunkler Film.
Der Höhepunkt der Episode war der Januar 2017: Vom 18. bis zum 30. Januar registrierten die Messstationen in Nürnberg an 13 Tagen in Folge erhöhte PM10-Werte. Diese Serie ist die längste im gesamten Messzeitraum von 2013 bis 2024. Zum Vergleich: Eine weitere längere Episode folgte im März 2014 mit 7 Tagen, und im Februar 2013 hielt die Belastung 6 Tage an. Damals war die Stadt von einer kalten Hochdrucklage gefangen, die den Austausch der Luft fast vollständig unterband.
| Jahr | Tage ueber Grenzwert pm10 |
|---|---|
| 2013 | 34 |
| 2014 | 27 |
| 2017 | 23 |
| 2015 | 22 |
| 2018 | 15 |
Blickt man auf die Jahresbilanzen, zeigt sich eine klare Tendenz: 2013 gab es in Nürnberg 34 Tage über dem PM10-Grenzwert, 2017 waren es 23. Bis 2018 sank die Zahl auf 15 Tage. Der Januar 2017 bleibt damit ein Ausreißer nach oben, aber die Grundlast der Stadt hat seither spürbar abgenommen. Die alte Industrie- und Verkehrsbelastung weicht langsam einer saubereren Luft, auch wenn einzelne Winterwochen die Statistik immer wieder nach oben treiben.
Wer im Nürnberger Norden nahe der Frankenschnellweg-Trasse wohnt, sollte an Tagen mit hoher Feinstaubbelastung die Querlüftung zur Hauptverkehrszeit meiden. Stattdessen hilft es, die Wohnung in den frühen Morgenstunden zu stoßlüften, bevor der Berufsverkehr die Fürther Straße und die Münchener Straße wieder zum Staubteppich macht. Ein feuchtes Tuch über der Fensterbank fängt den groben Staub sichtbar ab – ein simpler Trick, der den Alltag in der Stadt spürbar erleichtert.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.