Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogperiode in Bonn dauerte 5 aufeinanderfolgende Tage, vom 10. bis zum 14. März 2014. In dieser Woche überschritt die Feinstaubbelastung an fünf Tagen in Folge den Grenzwert. Für die Bewohner bedeutete das: staubige Luft, die man in Hals und Augen spürte, während der Frühjahrsputz auf Fensterbänken immer wieder graue Ablagerungen hinterließ.
Der Höhepunkt der Episode erreichte Bonn am 10. März 2014, als die längste Welle begann. Sie endete am 14. März 2014 – fünf Tage ununterbrochen hoher PM10-Werte, ein historisches Maximum in der Messreihe. In diesem Jahr registrierte die Station an 11 Tagen Überschreitungen, der höchste Wert in der betrachteten Periode. Es folgten 2013 mit 9 Tagen und 2020 mit 8 Tagen über dem Grenzwert.
| Jahr | Tage ueber Grenzwert pm10 |
|---|---|
| 2014 | 11 |
| 2013 | 9 |
| 2020 | 8 |
| 2015 | 8 |
| 2018 | 6 |
Die Messreihe zeigt ein langsames Abklingen des Problems: 2013 gab es 9 Überschreitungstage, 2014 waren es 11, danach folgten Jahre mit weniger Belastung. Der Wendepunkt liegt Mitte des Jahrzehnts, als die Werte spürbar sanken – 2018 waren es nur noch 6 Tage. Die Episoden konzentrieren sich auffällig auf den März, wenn Winterreifen abgefahren und Baustellen nach der Frostpause wieder aufwirbeln.
Wer in der Bonner Innenstadt an der Belastungsstraße wohnt, sollte die März-Wellen im Kalender markieren: Gerade in den ersten warmen Tagen, wenn der Staub von Baustellen und Bremsen aufgewirbelt wird, helfen Atemschutzmasken bei Fahrradfahrten. Alternativ lässt sich der Weg zur Arbeit über die Rheinuferpromenade verlegen, wo die Luft durch die Nähe zum Wasser messbar besser ist.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.