Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogperiode in Wuppertal dauerte fünf aufeinanderfolgende Tage mit hohem PM10, vom 17. bis zum 21. März 2015. In diesen Tagen hing der Feinstaub über den Tälern der Wupper, und die Schwebebahn fuhr durch eine sichtbar trübe Luft. Für die Bewohner von Barmen und Elberfeld bedeutete das eine Woche, in der Fensterbänke und Autodächer schnell staubig wurden.
Der Höhepunkt der Episode erreichte Wuppertal im März 2015: Vom 17. bis zum 21. März blieb die PM10-Belastung an fünf Tagen in Folge über dem Grenzwert. Das Jahr 2015 sticht mit insgesamt 17 Tagen über dem Grenzwert hervor, während 2013 auf 13 und 2014 auf 11 solcher Tage kamen. Die Messwerte zeigen, wie der Staub in den Straßenschluchten der Stadt hängen blieb.
| Jahr | Tage ueber Grenzwert pm10 |
|---|---|
| 2015 | 17 |
| 2013 | 13 |
| 2014 | 11 |
| 2017 | 9 |
| 2018 | 7 |
Wandert man durch die Serie, zeigt sich eine leichte Entspannung: Nach dem Spitzenjahr 2015 mit 17 Überschreitungstagen sank die Zahl über 2017 (9 Tage) auf 7 Tage im Jahr 2018. Auch die längsten Episoden wurden kürzer — nach fünf Tagen 2015 folgten nur noch vier Tage am Stück in den Jahren 2013 und 2014. Die Wende deutet auf weniger grobe Partikel von Baustellen und Bremsabrieb hin, die die Wiederaufwirbelung auf den Kopfsteinpflasterstraßen minderten.
Wer in Wuppertal an solchen Märztagen unterwegs ist, sollte die steilen Fußwege meiden, wo Baufahrzeuge den Staub aufwirbeln. Nutzen Sie stattdessen die Schwebebahn, die oberhalb der Straßenschluchten fährt — dort ist die Luft spürbar klarer. Prüfen Sie die aktuellen Messwerte der Station am Morgen, bevor Sie die Fenster zum Lüften öffnen.
Entdecke, wie unterschiedlich die Luftqualität von Region zu Region ist.
Mehr über PM10: was es ist und wie es die Gesundheit beeinflusst →
Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.