Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogepisode während des Schuljahrs (Okt-Apr) in Wuppertal dauerte 5 aufeinanderfolgende Tage, vom 17. bis 21. März 2015. In dieser Zeit lag der mittlere PM10-Wert bei 79.5. Das war mitten im Unterrichtsalltag: Klassenzimmer in Elberfeld und Barmen, deren Fenster zur vielbefahrenen Friedrich-Ebert-Straße zeigen, bekamen die schlechte Luft direkt ab. Staub legte sich auf Fensterbänke und Schulhöfe, während die Kinder zwischen den Hausaufgaben und Pausen die dicke Luft einatmeten.
Die Episode im März 2015 war nicht nur die längste, sondern fiel in eine besonders unangenehme Phase: Sie begann am 17. März und endete am 21. März. Ganze 5 Tage hintereinander blieb die Belastung hoch, was nach den Osterferien in die letzte Etappe des Schuljahrs fiel. Wer damals in Wuppertal unterwegs war, spürte die groben Partikel im Hals; der Verkehr auf der A46 und die Baustellen an der Nordbahntrasse wirbelten den Staub immer wieder auf. Die Fensterbänke in den Klassenräumen waren nach diesen Tagen grau.
| Beginn Serie | Ende Serie | Tage aufeinanderfolgende | Jahr |
|---|---|---|---|
| 2015-03-17 | 2015-03-21 | 5 | 2015 |
| 2013-03-28 | 2013-03-31 | 4 | 2013 |
| 2014-03-11 | 2014-03-14 | 4 | 2014 |
Der Blick auf die Serie von 2013 bis 2024 zeigt eine klare Verbesserung: Stand der Wert für das Schuljahr 2013 noch bei 12.0, so waren es 2023 und 2024 nur noch je 1.0. Die Zahl der Tage mit erhöhter Belastung ist also drastisch gesunken. Doch die Kurve schwankte: Nach dem Spitzenwert von 17.0 im Jahr 2015 fiel sie auf 7.0 in 2016 und 2018, nur 3.0 in 2019 und 2.0 in 2021. Der Trend geht eindeutig in Richtung sauberere Luft, auch wenn einzelne Jahre wie 2017 mit 9.0 noch Ausreißer nach oben zeigten.
Wer in Wuppertal Kinder zur Schule schickt, sollte den Kalender im Blick behalten: Die schlimmsten Episoden lagen nie im Hochsommer, sondern immer im März – genau in der Zeit, wenn die letzten Klausuren vor den Osterferien anstehen. An Tagen mit sichtbarem Staub auf den Autos in der Ölbergstraße ist es besser, den Schulweg nicht über die vielbefahrenen Hauptachsen zu planen, sondern die ruhigeren Wege durch die Grünanlagen am Zoo zu nehmen. Das schützt die Atemwege der Kinder, ohne dass man auf frische Luft verzichten muss.
Mehr über PM10: was es ist und wie es die Gesundheit beeinflusst →
Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.