Offizielle EEA-Daten 2018–2024
Die längste Smogepisode, in der Kinder in Nürnberg nicht sicher draußen spielen konnten, dauerte 5 Tage aufeinanderfolgend, vom 21. bis zum 25. Januar 2019. Während dieser Serie lag der mittlere PM2.5-Wert bei 36.6 µg/m³ – eine Belastung, die weit über dem liegt, was für kindliche Lungen in Entwicklung empfohlen wird. An diesen Tagen blieben die Schulhöfe in der Noris leer, der Spielplatz am Wöhrder See war verwaist. Eltern stellten die Frage, ob der Winterspaziergang zum Dutzendteich wirklich nötig war, wenn die Luft unsichtbar nach Diesel und Holzrauch schmeckt.
Der Höhepunkt der Episode begann am 21. Januar 2019 und endete erst am 25. Januar 2019. Fünf Tage hintereinander hielten die Feinstaubwerte an, die für Kinder besonders kritisch sind: Ihr Atemrhythmus ist schneller, ihre Abwehrmechanismen in der Lunge noch unreif. In dieser Januarlage hing kalte, scheinbar klare Luft über der Stadt, während die Heizungen der Altstadt und der Berufsverkehr auf der Frankenschnellweg die Partikel produzierten, die bis in den Blutkreislauf der Kleinen vordringen können. Die Episode war die längste in den Jahren von 2018 bis 2024, in der die Ungesundheit für Kinder spürbar wurde.
| Beginn Serie | Ende Serie | Tage aufeinanderfolgende | Jahr |
|---|---|---|---|
| 2019-01-21 | 2019-01-25 | 5 | 2019 |
| 2018-10-17 | 2018-10-20 | 4 | 2018 |
| 2019-12-31 | 2020-01-02 | 3 | 2019 |
Blickt man auf die Jahre von 2018 bis 2024, zeigt sich eine erfreuliche Tendenz: Lag der mittlere PM2.5-Wert im ersten Jahr 2018 bei 4.0, so sank er bis 2024 auf denselben Wert von 4.0 – dazwischen gab es allerdings einen Ausreißer. Das Jahr 2019 stach mit 17.0 deutlich hervor, während die Folgejahre 2022 und 2023 mit 6.0 und 3.0 die Entspannung markierten. Die Geschichte geht also nicht linear bergab, sondern sie pendelt – die schlimmsten Episoden bleiben an kalte Wintermonate gebunden, wenn Inversionswetterlagen die Schadstoffe über Nürnberg festhalten.
Achten Sie in den kalten Monaten auf die Wetterlage: Bei windstillen Hochdrucklagen im Winter kann die Luft über der Stadt stagnieren, selbst wenn der Himmel klar ist. Nutzen Sie dann die bewährte Nürnberger Alternative – das Indoor-Angebot im Tiergarten oder die Kinderabteilung der Stadtbibliothek im Gewerbemuseum, statt den Spielplatz am Flussufer anzusteuern. Der Vorteil: In diesen Räumen ist die Luft meist deutlich sauberer als draußen in einer Inversionsnacht.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2018-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.