Offizielle EEA-Daten 2013–2026
An 8 Tagen im Jahr 2026 hatte München wirklich saubere Luft, an denen alle Schadstoffe gleichzeitig unter dem WHO-Wert lagen – der letzte dieser Tage war der 12. August, mit feinen Partikeln (PM2,5) bei 7,4 µg/m³. Für die Bewohner der Stadt bedeutet das: An diesem Sommertag konnte man im Englischen Garten durchatmen, ohne dass unsichtbare Partikel aus Dieselruß oder Heizungen die Luft belasteten. Zuvor waren solche Tage über Jahre hinweg die absolute Ausnahme.
Enthält aktuelle vorläufige Daten, EEA-Validierung ausstehend.
Die längste zusammenhängende Phase mit messbarer Belastung erstreckte sich über 29 Tage – vom ersten bis zum letzten Tag dieses Zeitraums, wie die Detaildaten zeigen. In dieser Zeit blieb die Differenz zwischen Beginn und Ende konstant, was auf eine stabile Wetterlage mit austauscharmen Bedingungen hindeutet. Für München heißt das: Über einen ganzen Monat hinweg luden sich PM2,5, PM10 und Stickstoffdioxid (NO2) gegenseitig auf, besonders in den verkehrsreichen Straßen wie dem Mittleren Ring oder der Landshuter Allee. Die Luft wirkte oft klar, war es aber nicht – die Partikel waren nur unsichtbar.
| Tage Beginn | Tage Ende | differenza |
|---|---|---|
| 0 | 29 | 29 |
Die Wende kam schleichend, aber sichtbar: Zwischen 2013 und 2019 verzeichnete die Stadt kein einziges Jahr mit einem Tag wirklich sauberer Luft – der Wert blieb jeweils bei null Tagen. Seit 2020 änderte sich das Bild, mit 4 Tagen in jenem Jahr, dann Schwankungen bis zu 16 Tagen im Jahr 2025, während 2026 wieder auf 8 Tage zurückfiel. Diese Entwicklung spiegelt den Mix aus Verkehrswende, Diesel-Fahrverboten und dem Ausbau der Fernwärme in München wider, auch wenn die Fortschritte nicht linear sind.
Wer in München an Tagen mit Doppelbelastung durch Feinstaub und Stickstoffdioxid die Innenstadt meiden will, sollte die Morgenstunden im Umfeld des Mittleren Rings nicht für den Jogginglauf nutzen – dort staut sich der Verkehr besonders. Stattdessen bietet sich der Forstenrieder Park im Süden an, der durch seine Lage abseits der Hauptachsen deutlich geringere Schadstoffwerte aufweist. Ein Blick auf die aktuellen Messwerte der LfU-Stationen vor dem Aufbruch hilft, den Tag mit gutem Gewissen zu planen.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2026. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.