Offizielle EEA-Daten 2013–2024
An 200 Tagen im Jahr 2013 atmeten Kinder in München Luft, die über der strengeren WHO-Norm für Feinstaub (PM2.5) lag. Diese Zahl betrifft den Alltag jedes Schulwegs und jeder Pause im Englischen Garten. Ein Kind atmet schneller und nimmt dabei mehr von dem auf, was in der Luft hängt — damals war das an mehr als der Hälfte aller Tage der Fall.
Die Monatsdaten von 2013 zeigen eine klare Belastungsspitze im Januar: Der Mittelwert erreichte 16,4 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft (µg/m³). Auch der März überschritt mit 15,1 µg/m³ die strenge WHO-Schwelle deutlich, während der Mai mit 9,0 µg/m³ den niedrigsten Wert des Jahres aufwies. Die kalten Monate trugen die Hauptlast der unsichtbaren Partikel, die aus Heizungen und Dieselabgasen stammen.
Betrachtet man den Verlauf über die zwölf Monate, wird eine saisonale Dynamik sichtbar. Der Januar war mit 16,4 µg/m³ der stärkste Monat, die Sommermonate Juni bis September bewegten sich zwischen 9,8 und 10,2 µg/m³. Diese wiederkehrende Winterbelastung in München folgt dem Muster typischer Inversionswetterlagen im Alpenvorland, wenn sich kalte Luft und Schadstoffe in der Stadt stauen.
Für Familien in München zählt der Weg zur Schule mehr als die absolute Zahl: Wer die Isarauen oder den Olympiapark auf dem Weg einplant, atmet oft messbar bessere Luft. An Tagen mit austauscharmen Wetterlagen im Januar und März lohnt es, den Kinderarzt nach Atemwegschecks zu fragen. Achten Sie auf die Werte des Luftgütemessnetzes, bevor Sie den Nachwuchs zum Sport ins Freie schicken.
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Mehr über PM2.5: was es ist und wie es die Gesundheit beeinflusst →
Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.