Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Kinder in Leipzig atmeten im Jahr 2013 an 156 Tagen Luft, die über der strengeren WHO-Norm für Feinstaub lag. Diese Zahl stammt aus den geprüften Daten der Europäischen Umweltagentur für den Zeitraum 2013 bis 2024. An mehr als fünf Monaten des Jahres war die Belastung für die empfindlichen Lungen von Schulkindern also erhöht, ein Umstand, der gerade für den Alltag auf Pausenhöfen zwischen Altbau und Plattenbau bedeutsam ist.
Die Werte folgen über das Jahr einem klaren Muster. Während die kalten Monate Januar bis März die höchsten Durchschnittswerte aufweisen, fallen die Zahlen ab dem Frühsommer deutlich ab: Der Juli erreicht mit 8,4 den niedrigsten Stand. Die wärmere Jahreshälfte bringt spürbar Entlastung. Diese Saisonalität hängt mit dem Heizverhalten zusammen, denn dieselbetriebene Fahrzeuge und Biomasseheizungen stoßen ihre Partikel vor allem in der kalten Jahreszeit aus.
Die historische Messreihe für Leipzig umfasst 12 Datenpunkte von 2013 bis 2024, berechnet aus verifizierten Daten der offiziellen EEA-Messstationen.
Für Eltern in Leipzig lohnt der Blick auf den Kalender und die Wetterlage, nicht nur auf die Luftdaten-App. Die höchsten Durchschnittswerte fallen in die Monate Januar bis März — genau die Zeit, in der morgendliche Nebelschwaden über den Parkanlagen liegen. Ein ehrlicher Rat: Verlegen Sie intensive Sporteinheiten im Freien mit Ihren Kindern in die wärmeren Monate. Im Februar lohnt es sich, den Weg zur Schule an ruhigen Nebenstraßen statt an der stark befahrenen Magistrale zu planen, denn dort ist die Belastung durch den Verbrennungsverkehr erfahrungsgemäß geringer.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.