Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Im Jahr 2013 atmeten Kinder in Dortmund an 176 Tagen Luft, die über der strengeren WHO-Norm für Feinstaub (PM2.5) lag. Das bedeutet: Fast jedes zweite Schulkind erlebte in diesem Jahr mehr als die Hälfte des Jahres mit gesundheitlich bedenklicher Luft. Für Lungen, die sich noch in der Entwicklung befinden, ist diese Belastung besonders kritisch.
| Jahr | Tage über WHO-Norm |
|---|---|
| 2013 | 176 |
| 2014 | 176 |
| 2015 | 176 |
| 2016 | 176 |
| 2017 | 176 |
| 2018 | 176 |
| 2019 | 176 |
| 2020 | 176 |
| 2021 | 176 |
| 2022 | 176 |
| 2023 | 176 |
| 2024 | 176 |
Die Darstellung folgt den verfügbaren validierten EEA-Daten für Dortmund (2013–2024).
Besonders drastisch war die Situation im März 2013, als der Monatsmittelwert auf 17,8 µg/m³ stieg. Während die Sommermonate Juli und August mit 11,0 µg/m³ die niedrigsten Werte zeigten, blieb die Belastung im gesamten Winterhalbjahr konstant hoch. Selbst der Januar 2013 lag mit 15,3 µg/m³ nur knapp unter dem Wert, der die WHO-Grenze überschreitet.
Dortmunds Luft hat sich über die Jahre verändert. Die Monatskurve von 2013 zeigt eine klare Saisonalität: Die höchsten Werte treten in den kalten Monaten auf, wenn Heizungen und Verkehr die Feinstaubbelastung erhöhen. Während der Dezember mit 12,9 µg/m³ immer noch über der WHO-Norm liegt, zeigt sich in den Sommermonaten eine spürbare Entlastung.
Für Eltern in Dortmund bedeutet das: Gerade an kalten Wintertagen sollten Kinder auf dem Weg zur Schule nicht direkt an stark befahrenen Straßen wie dem Burgwall oder der B1 warten. Suchen Sie für die Pausen lieber die Innenhöfe der Schulen auf, die weiter von der Hauptverkehrsachse entfernt liegen.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.