An wie vielen Tagen pro Jahr atmen Kinder in Frankfurt Am Main Luft, die über der strengeren WHO-Norm liegt

Offizielle EEA-Daten 2013–2024

2013
Jahr
187
Tage ueber 15
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
4,3µg/m³ PM2.5Gut
25 August 2026 · 5 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für PM2.5 beträgt 15 µg/m³. Heute im Normbereich.
19202122232425
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
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An wie vielen Tagen pro Jahr atmen Kinder in Frankfurt am Main Luft, die über der strengeren WHO-Norm liegt? Im Jahr 2013 waren es 187 Tage, an denen der Feinstaubwert von 15 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten wurde. Das bedeutet: Mehr als die Hälfte des Jahres lag die Belastung für Kinderlungen über der empfohlenen Schwelle. Auf Schulhöfen zwischen Main und Taunus war saubere Luft damals die Ausnahme, nicht die Regel.

Luftqualität verstehen (PM2.5, µg/m³)
Gut0–15
Mäßig15–25
Schlecht25–50
Sehr schlecht50+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2024

Historische Reihe1680Jan: 15.4Jan15,4Feb: 14.9FebMaer: 16.2Maer16,2Apr: 11.4AprMai: 9.4Mai9,4Jun: 9.7JunJul: 9.4Jul9,4Aug: 9.4AugSep: 9.8Sep9,8Okt: 11.5OktNov: 13.0Nov13Dez: 12.9Dez12,9

Der Februar 2013 markierte einen kritischen Punkt: Mit einem Monatsmittel von 14,9 Mikrogramm pro Kubikmeter lag der Wert nur knapp unter der Schwelle, der März erreichte sogar 16,2. Besonders auffällig: Die Wintermonate Januar bis März bildeten eine geschlossene Phase hoher Belastung. Für ein Kind, das auf dem Weg zur Schule in Bockenheim oder Sachsenhausen tief durchatmet, war dies eine Zeit, in der unsichtbare Partikel aus Heizungen und Dieselabgasen die Atemwege erreichten.

Der Blick auf die Jahreskurve offenbart eine klare Struktur: Die kalte Jahreszeit schlägt direkt auf die Messwerte durch. Während der Januar 2013 noch bei 15,4 lag, sanken die Werte im Mai auf 9,4 und blieben bis September auf diesem Niveau. Ab Oktober stieg die Belastung wieder an, auf 11,5, dann 13,0 im November und 12,9 im Dezember. Diese Saisonalität ist typisch für Frankfurt, wo Heizungsemissionen und dichte Bebauung im Winter die Feinstaubbelastung in die Höhe treiben.

Wer in Frankfurt mit Kindern unterwegs ist, sollte die Wintermonate bewusst planen. Statt der vielbefahrenen Mainzer Landstraße bietet sich der Weg durch die Wallanlagen an – dort verteilt der Wind die Partikel besser. Gerade an Tagen mit Inversionswetterlage, wenn die Luft über der Stadt steht, lohnt sich der Umweg über Grünflächen wie den Günthersburgpark.

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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.