Offizielle EEA-Daten 2013–2024
An wie vielen Sommertagen pro Jahr ist das Ozonniveau in Frankfurt Am Main zu hoch für die Gesundheit? Im Zeitraum 2013-2024 lautete die Antwort im Rekordjahr 2015: an 4 Tagen. Für die Bewohner bedeutete das damals konkrete Einschränkungen an besonders heißen Nachmittagen, etwa am Mainufer oder im Grüneburgpark. Solche Tage blieben in der Stadt die große Ausnahme, nicht die Regel.
Der Höhepunkt der Ozonbelastung fiel in das Jahr 2015. An 4 Tagen überschritt das Niveau die gesundheitlich relevante Schwelle. Die Meteorologie jenes Sommers mit langer Hochdrucklage und intensiver Sonneneinstrahlung begünstigte die photochemische Produktion des Schadstoffs. Die letzten Jahre der Serie zeigen dagegen viele Jahre mit dem Wert 0.0, darunter auch der komplette Zeitraum von 2016 bis 2018.
Betrachtet man die gesamte Serie von 2013 bis 2024, dominiert eine klare Saisonalität: Ozon ist ein reines Sommerphänomen in Frankfurt Am Main. Die Werte pendeln meist um 0.0, wie zu Beginn der Messreihe im Jahr 2013. Nur vereinzelt, etwa im Jahr 2019 mit 1.0 Tagen, stieg das Niveau messbar an. Der Blick auf die jüngsten Jahre bis einschließlich 2024 zeigt keine Häufung solcher Ereignisse, die Lage bleibt stabil auf niedrigem Niveau.
An sonnigen Nachmittagen mit hoher Strahlung sollten empfindliche Menschen in Frankfurt Am Main körperliche Anstrengung im Freien meiden. Ein Blick auf die lokale Wettervorhersage für den Stadtteil Sachsenhausen hilft, die Spitzenzeiten am späteren Nachmittag zu umgehen. Wer sich bewegen möchte, verlegt den Lauf lieber in den kühleren Vormittag.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.