Offizielle EEA-Daten 2013–2025
2019 gab es in Köln an 4 Sommertagen ein Ozonniveau, das zu hoch für die Gesundheit war – das ist die höchste Zahl im Zeitraum von 2013 bis 2025. An diesen Tagen bedeutete das für die Bewohner: Wer empfindlich reagiert, musste den Aufenthalt im Freien am Nachmittag einschränken. Die Domstadt erlebte in jenem Jahr eine Hitzeperiode, die die Luft über dem Rheintal förmlich kochen ließ.
Der Sommer 2019 war der Höhepunkt der Ozonbelastung in Köln. An 4 Tagen überschritt der Messwert die gesundheitlich relevante Schwelle. Diese Tage fielen in eine Phase intensiver Sonneneinstrahlung, als die Photochemie in der Luft besonders aktiv war. An heißen Nachmittagen, wenn die Strahlung am stärksten ist, bildete sich das Gas dort, wo die Vorläuferschadstoffe aus Verkehr und Industrie aufeinandertrafen.
Die Serie zeigt ein Muster: Nach dem Spitzenjahr 2019 fiel die Belastung wieder auf null. Die Jahre 2013 und 2014 starteten ebenfalls mit null Tagen, ebenso wie die Jahre 2016, 2017 und 2020 bis 2024. Nur 2015 erreichte ebenfalls die Marke von 4 Tagen, 2018 lag bei einem einzigen Tag. Der Trend am linken Niederrhein geht also nicht kontinuierlich bergauf – es sind einzelne, extreme Sommer, die ausschlagen.
Nutzen Sie die Klimakarten des Deutschen Wetterdienstes, wenn ein heißer Tag in Köln ansteht – sie zeigen, wo die Belastung im Stadtgebiet am geringsten ist. Für den Sommer 2025 gilt: Planen Sie ausgedehnte Spaziergänge nicht für den frühen Nachmittag, sondern für die Abendstunden nach 18 Uhr. Die Grüngürtel rund um die Innenstadt bieten dann messbar frischere Luft als die dicht bebauten Straßenschluchten der Kölner City.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2025. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.