Offizielle EEA-Daten 2013–2026
An wie vielen Sommertagen pro Jahr ist das Ozonniveau in Bremen zu hoch für die Gesundheit? Im Jahr 2015 gab es in Bremen zwei Tage, an denen der Ozongrenzwert überschritten wurde. Für die Bewohner bedeutete das konkret: An zwei Nachmittagen im Jahr war die Luft in der Stadt für empfindliche Menschen spürbar belastend. Die Zahl wirkt klein, doch sie markiert einen lokalen Höhepunkt im damaligen Messzeitraum.
Der kritischste Moment des Jahres war der Hochsommer: Im Juli erreichte der Monatsmittelwert mit 62,0 µg/m³ den höchsten Stand des gesamten Jahres. Die Sonne brannte vom Himmel, die Temperaturen stiegen, und die fotochemischen Prozesse in der Luft liefen auf Hochtouren. An solchen heißen Julinachmittagen, wenn die Stadt aufheizte und kaum Wind aufkam, stieg die Ozonbelastung am stärksten an.
Vergleicht man Anfang und Ende der Messreihe von 2013 bis 2024, zeigt sich eine leichte Entspannung: Der Januar startete mit 39,5 µg/m³, der Dezember fiel auf 34,3 µg/m³. Die Kurve folgt dabei einem klaren Muster — die höchsten Werte fallen in die Sommermonate von Mai bis August, die niedrigsten in den November. Diese Saisonalität ist typisch für Ozon, das sich nur bei starker Sonneneinstrahlung bildet.
Wer in Bremen zu Hause ist, weiß: Die Hitze staut sich vor allem in der Innenstadt und in dicht bebauten Vierteln wie der Neustadt. An Tagen mit hoher Ozonbelastung lohnt es sich, sportliche Aktivitäten auf den Vormittag zu verlegen — die Ozonwerte steigen typischerweise erst im Tagesverlauf an. Die Weserwiesen bieten am Morgen noch frische Luft, bevor die Sonne ihre volle Kraft entfaltet.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.