Offizielle EEA-Daten 2013–2025
An wie vielen Sommertagen pro Jahr ist das Ozonniveau in Dortmund zu hoch für die Gesundheit? Im Zeitraum von 2013 bis 2025 war das Jahr 2015 das einzige mit drei Überschreitungstagen. An diesen Tagen mussten empfindliche Menschen im Ruhrgebiet ihre Aktivitäten im Freien einschränken. Die Zahl zeigt: Ozon ist in Dortmund kein Dauerproblem, sondern eine seltene Spitzenbelastung.
Jährliche Anzahl der Tage mit Ozonwerten über 120 µg/m³ in Dortmund — Datenquelle: EEA
Der Höhepunkt fiel in den Sommer 2015. Damals notierten die Messstationen an drei Tagen zu hohe Ozonwerte. In den Jahren 2013 und 2014 blieb die Zahl bei null, ebenso wie in vielen Folgejahren. Erst 2018 kam es mit zwei Tagen erneut zu einer Belastung, 2019 folgte ein einzelner Tag. Die Serie zeigt: Extreme Ozonlagen sind in Dortmund die Ausnahme, nicht die Regel.
Betrachtet man die gesamte Serie, so ist der Trend positiv. Das erste Jahr der Messreihe, 2013, verzeichnete null Überschreitungstage, das letzte Jahr, 2024, ebenfalls null. Die Inversionswetterlagen des Winters und die Photochemie des Sommers wechseln sich ab, doch die hohen Spitzen bleiben Einzelfälle. Die Luftqualität in dieser Stadt hat sich über die Jahre stabilisiert.
Wer in Dortmund an heißen Nachmittagen unterwegs ist, sollte die Ozonwerte im Blick behalten – besonders in den Außenbezirken wie dem Westfalenpark, wo die Belastung höher sein kann als im dichten Zentrum. Planen Sie Spaziergänge eher für den Morgen, wenn die Sonne noch nicht die volle photochemische Kraft entfaltet hat. An den seltenen Tagen mit Überschreitung hilft es, den Aufenthalt im Freien zu kürzen.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2025. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.