An wie vielen Tagen pro Jahr ist die Außenluft in Dortmund schlechter als normale Innenraumluft

Offizielle EEA-Daten 2013–2024

2013
Jahr
37
Tage schlechte
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
21,5µg/m³ PM10Gut
13 August 2026 · 3 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für PM10 beträgt 45 µg/m³. Heute im Normbereich.
07080910111213
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
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2013 war die Außenluft in Dortmund an 37 Tagen schlechter als normale Innenraumluft. Das beantwortet die Frage für das erste Jahr der Messreihe konkret. Wer damals am Dortmunder Wall oder an der B1 wohnte, musste an mehr als einem Monat im Jahr entscheiden, ob Lüften die Wohnung wirklich verbessert. Die Fensterbank wurde zum Gradmesser für das, was draußen in der Luft lag.

Luftqualität verstehen (PM10, µg/m³)
Gut0–45
Mäßig45–75
Schlecht75–100
Sehr schlecht100+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2024

Historische Reihe371802013: 37.02013372014: 25.020142015: 17.02015172016: 15.020162017: 21.02017212018: 22.020182019: 9.0201992020: 4.020202021: 8.0202182022: 6.020222023: 1.0202312024: 2.020242

Der schlimmste Moment der ganzen Reihe liegt am Anfang: 37 Tage mit schlechter Außenluft im Jahr 2013. Zum Vergleich: 2019 waren es nur 9 Tage, 2023 sogar nur 1 Tag. Besonders im Frühjahr, wenn die Straßen nach dem Winter voller Streugut und aufgewirbeltem Staub waren, zeigte sich das Problem. An diesen Tagen fühlte sich die Luft in den Dortmunder Nordstadtstraßen fast greifbar an, und auf den Fensterbänken sammelte sich sichtbarer Staub.

Die Kurve fällt deutlich: von 37 Tagen im Jahr 2013 auf 2 Tage im Jahr 2024. Dazwischen gab es Schwankungen, etwa 2018 mit 22 Tagen oder 2020 mit nur 4 Tagen, aber der Trend ist klar. Die Luft in Dortmund ist heute an weniger Tagen schlechter als die Innenraumluft. Die Stadt hat in den letzten Jahren auf mehr Grünflächen und sauberere Verkehrszonen gesetzt, und das zeigt sich in den Messwerten. Besonders auffällig: Seit 2020 bleiben die Werte konstant unter 10 Tagen.

Wer in Dortmund wohnt, sollte den Luftqualitätskalender im Blick behalten: Gerade im März und April, wenn die ersten warmen Tage locken, sind die Staubwerte oft noch hoch. Ein Blick auf die Messwerte der Station in der Steinstraße vor dem morgendlichen Lüften hilft, den richtigen Moment zu erwischen. Und wer an staubigen Tagen lüften will, sollte dies kurz und stoßweise tun, statt die Fenster den ganzen Tag zu kippen.

Jede Stadt hat ihre Geschichte

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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.