Offizielle EEA-Daten 2013–2026
Die längste Smogepisode während eines Schuljahrs in Stuttgart dauerte 14 Tage, vom 17. Januar bis zum 30. Januar 2017. Damals lag über den Dächern der Stadt eine dicke Luftschicht, während die Kinder jeden Morgen zur Schule aufbrachen. Die Kesselstadt im Talkessel zeigte, wie sich Feinstaub in den kalten Wintertagen festsetzt und den Alltag der Familien belastet.
Der schlimmste Moment in Stuttgart war eine Serie von 11 aufeinanderfolgenden Tagen mit erhöhter Luftverschmutzung im Januar 2017. Vom 17. Januar bis zum 27. Januar blieb die Feinstaubkonzentration konstant hoch, ohne dass eine Durchlüftung eintrat. Für Schulkinder bedeutete das: an 11 Tagen direkt hintereinander auf dem Weg zum Unterricht in schlechter Luft.
Vergleicht man die Feinstaubserien über die Jahre, zeigt sich eine leichte Verbesserung der Situation. 2013 betrug die längste Episode noch 14 Tage, 2024 nur noch 6 Tage. Die Wintermonate von Oktober bis April bleiben jedoch die kritische Zeit, da dann die Luft im Talkessel besonders oft steht und die Schadstoffe sich anreichern.
Wenn der Smog in Stuttgart wieder zuschlägt, sollten Eltern den Schulweg ihrer Kinder anpassen. Statt durch den Talkessel zu laufen, können sie den Bus oder die Stadtbahn nehmen, die ihre Haltestellen oft in besser durchlüfteten Lagen haben. Die Stuttgarter Zahnradbahn etwa fährt aus dem Kessel hinaus in sauberere Höhenlagen.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.