Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogepisode während des Schuljahrs in Hamburg dauerte 6 Tage: vom 29. März bis zum 3. April 2014. In dieser Zeit lag der mittlere PM10-Wert bei 58.1 µg/m³. Das bedeutete für Eltern und Kinder staubige Schulwege im Frühjahr – die Klassenräume lagen in diesen Tagen an einer Hauptverkehrsschicht, die sich nicht einfach ignorieren ließ.
Der Höhepunkt war der März 2014: Vom 3. bis zum 7. März hielt die Luft über Hamburg bereits 5 Tage lang an. Direkt danach folgte die längste Episode vom 29. März bis zum 3. April mit 6 aufeinanderfolgenden Tagen erhöhter Feinstaubbelastung. Auch im Herbst 2015 gab es eine 5-tägige Serie vom 28. Oktober bis zum 1. November – genau in den Herbstferien.
| Beginn Serie | Ende Serie | Tage aufeinanderfolgende | Jahr |
|---|---|---|---|
| 2014-03-29 | 2014-04-03 | 6 | 2014 |
| 2014-03-03 | 2014-03-07 | 5 | 2014 |
| 2015-10-28 | 2015-11-01 | 5 | 2015 |
Ein Blick auf die Jahreswerte zeigt einen deutlichen Wandel: 2013 lag der Wert bei 22.0, 2014 stieg er auf 30.0 – danach ging es über 26.0 im Jahr 2015 auf 9.0 im Jahr 2016 abwärts. Seit 2020 bleiben die Werte mit 1.0, 4.0, 2.0 und 4.0 sehr niedrig. Die Stadt hat ihre Luft sichtbar sauberer gemacht, auch wenn einzelne Herbst- und Frühjahrswochen weiterhin Aufmerksamkeit brauchen.
Wer in Hamburg an staubigen Tagen zur Schule geht, sollte die Routen an ruhigeren Nebenstraßen entlangführen – gerade an den Elbbrücken und entlang der großen Ausfallstraßen wirbelt der Verkehr den Staub auf. Ein paar Minuten mehr Fußweg durch die Parkanlagen wie den Planten un Blomen können den Unterschied machen, ohne auf frische Luft verzichten zu müssen.
Entdecke, wie unterschiedlich die Luftqualität von Region zu Region ist.
Mehr über PM10: was es ist und wie es die Gesundheit beeinflusst →
Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.