Was war die längste Smogepisode während des Schuljahrs (Okt-Apr) in Frankfurt Am Main

Offizielle EEA-Daten 2013–2024

2017-01-20
Beginn Serie
2017-01-30
Ende Serie
11
Tage aufeinanderfolgende
2017
Jahr Rekord
56,1
pm10 mittlerer waehrend Serie
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
17,6µg/m³ PM10Gut
13 August 2026 · 5 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für PM10 beträgt 45 µg/m³. Heute im Normbereich.
07080910111213
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
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Die längste Smogepisode während des Schuljahrs (Okt-Apr) in Frankfurt am Main dauerte 11 Tage aufeinanderfolgend, vom 20. bis 30. Januar 2017. In diesen Tagen lag der mittlere PM10-Wert bei 56.1 µg/m³. Für Familien bedeutete das: Auf dem Weg zur Schule und zurück in den Klassenräumen war die Luft an vielen Tagen sichtbar trüb.

Luftqualität verstehen (PM10, µg/m³)
Gut0–45
Mäßig45–75
Schlecht75–100
Sehr schlecht100+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2024

Historische Reihe231202013: 22.02013222014: 20.020142015: 21.02015212016: 10.020162017: 23.02017232018: 14.020182019: 19.02019192020: 5.020202021: 11.02021112022: 4.020222023: 3.0202332024: 1.020241

Die Episode begann am 20. Januar 2017 und endete erst am 30. Januar 2017 – 11 Tage am Stück. Es war die längste zusammenhängende Belastung im gesamten untersuchten Zeitraum zwischen 2013 und 2024. Während dieser Phase blieben die Feinstaubwerte konstant hoch, was besonders für Kinder mit empfindlichen Atemwegen eine Belastung darstellte. Der Alltag in den Frankfurter Stadtteilen entlang der Mainzer Landstraße war von wiederaufgewirbeltem Staub geprägt.

Details

Beginn SerieEnde SerieTage aufeinanderfolgendeJahr
2017-01-202017-01-30112017
2014-03-062014-03-1492014
2013-01-192013-01-2352013

Vergleicht man das erste Jahr der Messreihe mit dem letzten, zeigt sich für Frankfurt am Main eine deutliche Entspannung: 2013 lag die durchschnittliche Zahl der Smogtage bei 22, im Jahr 2024 nur noch bei 1. Die Belastung konzentriert sich heute fast ausschließlich auf die Wintermonate, wenn Heizungsemissionen und Wetterlagen mit wenig Wind die Schadstoffe in den Straßenschluchten der Innenstadt halten. Die positive Entwicklung der letzten Jahre macht sich besonders in den Schulbezirken bemerkbar, wo grobe Partikel von Baustellen und Bremsabrieb seltener zu gesundheitlichen Beschwerden führen.

An Tagen mit hoher Staubbelastung im Januar und Februar hilft es, den Schulweg durch ruhigere Nebenstraßen zu verlegen, die weniger vom Durchgangsverkehr geprägt sind. Da die Werte in Frankfurt am Main seit 2022 deutlich gesunken sind, lohnt ein Blick auf die aktuelle Messstation, bevor man morgens das Fenster im Klassenzimmer öffnet – gerade in der Nähe der Baustelle am Europaviertel kann die Wiederaufwirbelung lokal höher sein.

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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.