Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogepisode während des Schuljahrs (Okt-Apr) in Frankfurt am Main dauerte 11 Tage aufeinanderfolgend, vom 20. bis 30. Januar 2017. In diesen Tagen lag der mittlere PM10-Wert bei 56.1 µg/m³. Für Familien bedeutete das: Auf dem Weg zur Schule und zurück in den Klassenräumen war die Luft an vielen Tagen sichtbar trüb.
Die Episode begann am 20. Januar 2017 und endete erst am 30. Januar 2017 – 11 Tage am Stück. Es war die längste zusammenhängende Belastung im gesamten untersuchten Zeitraum zwischen 2013 und 2024. Während dieser Phase blieben die Feinstaubwerte konstant hoch, was besonders für Kinder mit empfindlichen Atemwegen eine Belastung darstellte. Der Alltag in den Frankfurter Stadtteilen entlang der Mainzer Landstraße war von wiederaufgewirbeltem Staub geprägt.
| Beginn Serie | Ende Serie | Tage aufeinanderfolgende | Jahr |
|---|---|---|---|
| 2017-01-20 | 2017-01-30 | 11 | 2017 |
| 2014-03-06 | 2014-03-14 | 9 | 2014 |
| 2013-01-19 | 2013-01-23 | 5 | 2013 |
Vergleicht man das erste Jahr der Messreihe mit dem letzten, zeigt sich für Frankfurt am Main eine deutliche Entspannung: 2013 lag die durchschnittliche Zahl der Smogtage bei 22, im Jahr 2024 nur noch bei 1. Die Belastung konzentriert sich heute fast ausschließlich auf die Wintermonate, wenn Heizungsemissionen und Wetterlagen mit wenig Wind die Schadstoffe in den Straßenschluchten der Innenstadt halten. Die positive Entwicklung der letzten Jahre macht sich besonders in den Schulbezirken bemerkbar, wo grobe Partikel von Baustellen und Bremsabrieb seltener zu gesundheitlichen Beschwerden führen.
An Tagen mit hoher Staubbelastung im Januar und Februar hilft es, den Schulweg durch ruhigere Nebenstraßen zu verlegen, die weniger vom Durchgangsverkehr geprägt sind. Da die Werte in Frankfurt am Main seit 2022 deutlich gesunken sind, lohnt ein Blick auf die aktuelle Messstation, bevor man morgens das Fenster im Klassenzimmer öffnet – gerade in der Nähe der Baustelle am Europaviertel kann die Wiederaufwirbelung lokal höher sein.
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Mehr über PM10: was es ist und wie es die Gesundheit beeinflusst →
Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.