Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogepisode während des Schuljahrs in München war im Januar 2017: Sie dauerte 7 Tage in Folge, vom 19. bis zum 25. Januar 2017. In dieser Woche lag der mittlere PM10-Wert bei 84,2 µg/m³. Das bedeutet: An vielen Morgen in diesem Winter mussten Kinder auf dem Schulweg durch deutlich sichtbare, staubige Luft gehen – eine Belastung, die im Klassenzimmer selten thematisiert wird.
Der Höhepunkt der Serie fiel in die dritte Januarwoche 2017, mitten in den Münchner Schulalltag nach den Weihnachtsferien. Vom 19. bis zum 25. Januar 2017 blieb die Feinstaubkonzentration an sieben Tagen in Folge über dem Niveau, das für empfindliche Personen als gesundheitlich relevant gilt. In dieser Zeit waren die Straßen rund um die Isar und den Mittleren Ring oft von einer grauen Staubschicht überzogen, und auf Fensterbänken sammelte sich feiner Schmutz an – ein sichtbares Zeichen für die groben Partikel aus Verkehr und Bremsabrieb.
| Beginn Serie | Ende Serie | Tage aufeinanderfolgende | Jahr |
|---|---|---|---|
| 2017-01-19 | 2017-01-25 | 7 | 2017 |
| 2019-01-20 | 2019-01-25 | 6 | 2019 |
| 2013-03-04 | 2013-03-08 | 5 | 2013 |
Der Blick auf die gesamte Messreihe von 2013 bis 2024 zeigt eine klare Verbesserung. 2013 gab es noch 39 Tage mit erhöhter Belastung, während es 2024 nur noch 9 waren. Die Entwicklung verläuft nicht gleichmäßig, aber der Trend ist eindeutig: Seit dem Rekordwinter 2017 mit 26 Tagen ist die Zahl kontinuierlich gesunken, mit einem Tiefstwert von 3 Tagen im Jahr 2022. Die Stadt hat ihre Luft in den letzten Jahren also spürbar verbessert.
Wer in München in den Wintermonaten auf dem Schulweg unterwegs ist, sollte die aktuellen Messwerte der städtischen Stationen im Blick behalten – besonders an Tagen mit Inversionswetterlage, wenn die Luft über der Stadt stehen bleibt. Ein praktischer Tipp: Die morgendliche Route nicht entlang der stark befahrenen Leopoldstraße oder am Ring wählen, sondern durch ruhige Wohnstraßen nehmen, wo der Staub aus Abgasen und Bremsbelägen deutlich geringer ist.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.