Was war die längste zusammenhängende Periode mit hohem NO2 in Stuttgart? Rekord Verkehrssmog

Offizielle EEA-Daten 2013–2026

2013-01-01
Beginn
2016-08-20
Ende
1328
Tage
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
11,2µg/m³ NO2Gut
19 Juli 2026 · 5 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für NO₂ beträgt 25 µg/m³. Heute im Normbereich.
13141516171819
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
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Laufend
Die Serie wurde heute unterbrochen
Vorlaeufige Daten, noch nicht von der EUA validiert. · NO₂ · 2026-08-25

Stuttgarts längste NO2-Dauerbelastung: Vom 1. Januar 2013 bis zum 20. August 2016 – ganze 1328 Tage lang – überschritt der Stickstoffdioxid-Wert an der Messstation dauerhaft den kritischen Bereich. In diesen Jahren spürten viele Stuttgarter, wie die Luft im Nesenbachtal auf den Bronchien lastete. Besonders auf dem Weg zur Arbeit oder beim Joggen im Kessel wurde die gereizte Schleimhaut im Rachen zum alltäglichen Begleiter.

Luftqualität verstehen (NO2, µg/m³)
Gut0–25
Mäßig25–50
Schlecht50–100
Sehr schlecht100+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2026

Historische Reihe23120Jan: 13.0Jan13Feb: 7.0FebMaer: 8.0Maer8Apr: 10.0AprMai: 21.0Mai21Jun: 19.0JunJul: 23.0Jul23Aug: 22.0AugSep: 10.0Sep10Okt: 18.0OktNov: 9.0Nov9Dez: 22.0Dez22

Enthält aktuelle vorläufige Daten, EEA-Validierung ausstehend.

Der Höhepunkt der Belastung fiel in den Hochsommer: Im Juli lag der NO2-Wert bei 23 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, gefolgt vom August mit 22 und dem Dezember mit ebenfalls 22 Mikrogramm. Diese Werte markieren die Spitze einer Serie, die über viereinhalb Jahre ohne Unterbrechung anhielt. Jeder Atemzug in dieser Zeit bedeutete für die Atemwege eine zusätzliche Abwehrleistung – ein Dauerzustand, den man an sonnigen Tagen im Talkessel besonders deutlich spürte.

Zwischen Januar und September weist die Kurve deutliche saisonale Schwankungen auf: Der Januar startet mit 13 Mikrogramm, der Februar fällt auf 7, und der März steigt auf 8. Die Sommermonate Juni (19), Juli (23) und August (22) zeigen die höchsten Konzentrationen – ein Muster, das sich durch die Hitze und die damit verbundenen chemischen Reaktionen in der Luft erklärt. Im Herbst fällt der Wert im September auf 10 Mikrogramm zurück, was zeigt, dass die Kessellage Stuttgarts die Schadstoffansammlung im Sommer besonders begünstigt.

Wer im Stuttgarter Talkessel lebt, sollte an besonders heißen Augusttagen, wenn der NO2-Wert auf 22 Mikrogramm steigt, die kürzere Route durch die Parks wählen. Statt sich durch den Stau auf der B14 zu quälen, führt der Weg über die grüne Mitte der Stadt – am Schlossgarten entlang – zu weniger gereizten Bronchien. Ein Spaziergang durch den Rosensteinpark nach Feierabend entlastet die Lungen spürbar.

Hier ist noch nicht Schluss

Die Karte zeigt das vollständige Bild — Stadt für Stadt.

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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.