Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogperiode in Stuttgart dauerte 14 aufeinanderfolgende Tage, vom 17. bis 30. Januar 2017. In diesen zwei Wochen lag der Feinstaubwert PM10 ununterbrochen über dem Grenzwert – eine Episode, die die Stadt im Ausnahmezustand erlebte. Der Talkessel hielt den Staub fest, Sicht und Atem wurden zur Geduldsprobe.
Der Höhepunkt der Serie war der Januar 2017: Tag für Tag sammele sich der Staub, bis die Fensterbänke in Bad Cannstatt grau wurden. Mit 14 Tagen in Folge übertraf diese Welle die zweitlängste Episode vom März 2014 um drei Tage, die bei 11 Tagen lag. Auch der Februar 2015 erreichte 11 aufeinanderfolgende Tage. Es war die Wiederaufwirbelung von Bremsstaub und Baustellenpartikeln, die die Luft sichtbar machte.
| Jahr | Tage ueber Grenzwert pm10 |
|---|---|
| 2013 | 98 |
| 2015 | 80 |
| 2014 | 69 |
| 2016 | 67 |
| 2017 | 50 |
Ein Blick auf die Jahreswerte zeigt einen Rückgang: 2013 zählte Stuttgart 98 Tage über dem Grenzwert, 2017 waren es nur noch 50. Der Trend geht also nach unten, auch wenn die Talsohle nicht durchschritten ist. Die Wintermonate bleiben die kritische Phase, wenn Inversionswetterlagen den Austausch über dem Neckar unterdrücken.
Wer in Stuttgart im Januar die staubigen Tage fürchtet, sollte die Wege durch den Talkessel meiden und stattdessen die höher gelegenen Stadtteile wie Degerloch oder den Hasenbergberg für den Spaziergang wählen. Dort ist die Luft oft spürbar klarer. Nutzen Sie die App der Landesanstalt für Umwelt, um die aktuellen Messwerte der Station am Neckartor zu prüfen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.