Was war die längste Smogperiode in Stuttgart? Rekordanzahl aufeinanderfolgender Tage mit hohem PM10

Offizielle EEA-Daten 2013–2024

2017-01-17
Beginn Welle
2017-01-30
Ende Welle
14
Tage aufeinanderfolgende
2017
Jahr Rekord
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
14,4µg/m³ PM10Gut
13 August 2026 · 3 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für PM10 beträgt 45 µg/m³. Heute im Normbereich.
07080910111213
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
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Die längste Smogperiode in Stuttgart dauerte 14 aufeinanderfolgende Tage, vom 17. bis 30. Januar 2017. In diesen zwei Wochen lag der Feinstaubwert PM10 ununterbrochen über dem Grenzwert – eine Episode, die die Stadt im Ausnahmezustand erlebte. Der Talkessel hielt den Staub fest, Sicht und Atem wurden zur Geduldsprobe.

Luftqualität verstehen (PM10, µg/m³)
Gut0–45
Mäßig45–75
Schlecht75–100
Sehr schlecht100+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2024

Historische Reihe14702017-01-17: 14.01-17142014-03-05: 11.03-05112015-02-10: 11.02-1011

Der Höhepunkt der Serie war der Januar 2017: Tag für Tag sammele sich der Staub, bis die Fensterbänke in Bad Cannstatt grau wurden. Mit 14 Tagen in Folge übertraf diese Welle die zweitlängste Episode vom März 2014 um drei Tage, die bei 11 Tagen lag. Auch der Februar 2015 erreichte 11 aufeinanderfolgende Tage. Es war die Wiederaufwirbelung von Bremsstaub und Baustellenpartikeln, die die Luft sichtbar machte.

Details

JahrTage ueber Grenzwert pm10
201398
201580
201469
201667
201750

Ein Blick auf die Jahreswerte zeigt einen Rückgang: 2013 zählte Stuttgart 98 Tage über dem Grenzwert, 2017 waren es nur noch 50. Der Trend geht also nach unten, auch wenn die Talsohle nicht durchschritten ist. Die Wintermonate bleiben die kritische Phase, wenn Inversionswetterlagen den Austausch über dem Neckar unterdrücken.

Wer in Stuttgart im Januar die staubigen Tage fürchtet, sollte die Wege durch den Talkessel meiden und stattdessen die höher gelegenen Stadtteile wie Degerloch oder den Hasenbergberg für den Spaziergang wählen. Dort ist die Luft oft spürbar klarer. Nutzen Sie die App der Landesanstalt für Umwelt, um die aktuellen Messwerte der Station am Neckartor zu prüfen, bevor Sie sich auf den Weg machen.

Jede Stadt hat ihre Geschichte

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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.