Offizielle EEA-Daten 2013–2026
Die giftigste Winterwoche in der Geschichte Stuttgarts begann am 21. Januar 2017. In den sieben Tagen bis zum 27. Januar 2017 erreichte die kombinierte Feinstaubbelastung aus PM10 und PM2,5 einen Wert von 1409,1. In dieser Woche hing der Smog wie eine Decke über dem Talkessel – das Atmen im Freien wurde zur Geduldsprobe.
Die Woche vom 21. bis 27. Januar 2017 war der Höhepunkt der Belastung. Der Februar zeigt mit einem Monatswert von 33,0 eine ähnliche Intensität, aber der Rekord liegt klar im Januar. An keinem anderen Ort in Baden-Württemberg ballte sich der Feinstaub in einer einzigen Woche so extrem zusammen.
Der Januar sticht mit einem Wert von 37,0 aus der Jahreskurve hervor, während der Mai mit 6,0 die geringste Belastung zeigt. Die Entwicklung von 2013 bis 2024 folgt einer klaren Saisonalität: Die höchsten Werte treten im Herbst und Winter auf. Die Belastungsspitze im Oktober mit 39,0 zeigt, dass die Kessellage im Herbst besonders tückisch wird.
Wer im Stuttgarter Talkessel wohnt, sollte die Monate Oktober bis Februar besonders im Blick behalten. Nutzen Sie die Wetter-Apps mit Inversionswarnungen – oft kündigt sich eine Smoglage schon am Vorabend an. Planen Sie dann intensive Bewegung für die Mittagsstunden, wenn die Sonne die Durchmischung der Luft verbessert.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.