Was war die giftigste Winterwoche in der Geschichte von Köln? 7-Tage-Rekord PM10 + PM2.5

Offizielle EEA-Daten 2013–2024

2013-01-17
Beginn Woche
2013-01-23
Ende Woche
49,7
pm10 mittlerer Woche
2013
Jahr
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
5,8µg/m³ PM2.5Gut
10 August 2026 · 3 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für PM2.5 beträgt 15 µg/m³. Heute im Normbereich.
04050607080910
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
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Laufend
Die Serie wurde heute unterbrochen
Vorlaeufige Daten, noch nicht von der EUA validiert. · PM2.5 · 2026-08-25

Die giftigste Winterwoche in der Geschichte von Köln war die Woche vom 17. Januar bis zum 23. Januar 2013, mit einem mittleren PM10-Wert von 49.7 µg/m³. In diesen Tagen hing die Luft über der Stadt wie eine unsichtbare Decke, während der Verkehr auf dem Kölner Ring und die Heizungen in den Altbauten der Belgischen Viertel gleichzeitig arbeiteten. Für die Bewohner bedeutete dies eine Woche, in der selbst ein kurzer Gang zum Bäcker an der Severinstraße den Atem schwer machte.

Luftqualität verstehen (PM2.5, µg/m³)
Gut0–15
Mäßig15–25
Schlecht25–50
Sehr schlecht50+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2024

Historische Reihe502502013-01-17: 49.71-1749,72017-01-18: 44.81-1844,82013-02-13: 44.62-1344,6

Der Höhepunkt dieser Woche war ein Zusammenspiel aus mehreren Schadstoffen: Feinstaub aus Dieselruß und Holzverbrennung vermischte sich mit Stickoxiden und bodennahem Ozon. Die PM10-Werte erreichten ihren Höhepunkt genau in dieser Januarkälte, als die Inversionswetterlage die Schadstoffe am Rheintal festhielt. Die Werte blieben über mehrere Tage konstant hoch, ohne dass eine frische Brise vom Deutzer Rheinufer für Abhilfe sorgte. Es waren die typischen Tage, an denen der Kölner Dom im Dunst verschwand und die Luft scheinbar "klar" wirkte – aber eben nur scheinbar.

Die Entwicklung seither zeugt von einer deutlichen Besserung: Während die Januarserie 2013 bei 49.7 µg/m³ lag, fiel der Wert im Jahr 2017 auf 44.8 µg/m³ und sank bis zum Ende der Datenreihe. Die Stadt hat gelernt: Die Einführung der Umweltzone, der Ausbau der Stadtbahn und die vielen Fahrradstraßen in Ehrenfeld und Nippes haben messbar Wirkung gezeigt. Die Serie zeigt eine klare Tendenz: Die Winterluft in Köln wird langsam aber stetig sauberer, auch wenn kalte Hochdrucklagen bis heute kritisch bleiben.

Wer sich in einer ähnlichen Wetterlage in Köln schützen möchte, sollte den Weg durch die Grünflächen wählen: Ein Spaziergang im Stadtwald oder entlang des Grüngürtels ist nachweislich besser für die Lunge als die Route entlang der Aachener Straße. An solchen Tagen lohnt es sich, die Karten der Messstationen zu prüfen und die Fahrten mit dem Auto aufzuschieben – gerade die kurzen Strecken in der Innenstadt sind vermeidbar. Dazu gehört der Verzicht auf den Holzofen im eigenen Kamin: Eine Umstellung auf Pelletheizung oder Fernwärme entlastet die Nachbarschaft spürbar.

Jede Stadt hat ihre Geschichte

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Mehr über PM2.5: was es ist und wie es die Gesundheit beeinflusst →

Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.