Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die giftigste Winterwoche in der Geschichte von Düsseldorf erreichte ihren Höhepunkt am 24. Januar 2017, mit einem mittleren PM10-Wert von 54,3 µg/m³ in der Woche ab dem 18. Januar. Für die Bewohner bedeutete das: Die Luft am Rhein, zwischen Medienhafen und Königsallee, war in diesen Tagen eine gesundheitliche Belastung, die man weder sah noch roch. Es war eine Woche, in der die übliche rheinische Gelassenheit beim Blick auf die Wetter-App einer ernsten Sorge wich.
Der Blick auf die Einzelwerte zeigt, dass der 23. Januar 2017 mit 84,8 µg/m³ der schlimmste Tag dieser Serie war. Zur Einordnung: Die Messstationen rund um die Corneliusstraße und den Worringer Platz registrierten an diesem Tag eine Feinstaubkonzentration, die weit über dem lag, was an einem durchschnittlichen Januartag gemessen wird. Gleichzeitig erreichte die Woche vom 17. Januar 2013 mit einem PM2.5-Mittelwert von 44,4 µg/m³ einen Wert, der zeigt, wie tief die unsichtbaren Partikel in die Lungen der Stadt eindrangen. Diese feinen Verbrennungspartikel, entstanden aus Heizungen und Dieselruß, sind es, die das Herz-Kreislauf-System belasten – nicht nur die Atemwege.
| Beginn Woche | Ende Woche | pm25 mittlerer Woche | Jahr |
|---|---|---|---|
| 2013-01-17 | 2013-01-17 | 44,4 | 2013 |
Die Serie der belasteten Wochen beginnt 2013 mit 82,3 µg/m³ am 23. Januar und endet im Jahr 2017 mit 84,8 µg/m³ – dazwischen liegen Werte wie 131,6 µg/m³ im Januar 2015, der höchste in dieser Datenreihe. Die Spitzenwerte häufen sich klar in den Wintermonaten Januar und Februar, wenn Inversionswetterlagen die Schadstoffe wie eine Glocke über Düsseldorf festhalten. Doch die Entwicklung ist nicht linear: Während 2013 und 2015 extreme Ausschläge zeigten, bleiben die letzten Messungen der Serie im Bereich um 74,8 µg/m³. Die Geschichte dieser Messreihe ist keine einfache Verbesserung, sondern ein Auf und Ab, das von der Wetterlage und der Verkehrsbelastung an den Hauptachsen der Stadt abhängt.
Wer in Düsseldorf an Tagen mit hoher Belastung unterwegs ist, sollte die Route nicht nur nach Stau vermeiden, sondern auch nach Grün wählen – die Uferpromenade am Rhein und die Parks wie der Hofgarten bieten messbar bessere Luft als die engen Straßenschluchten der Innenstadt. An Tagen, an denen die Werte wie im Januar 2017 ansteigen, ist die kürzere Strecke durch den Park die gesündere Wahl, auch wenn sie ein paar Minuten länger dauert. Die Daten zeigen: Nicht immer ist der schnellste Weg der beste für das Herz.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.