Offizielle EEA-Daten 2013–2026
Die längste zusammenhängende Periode mit hohem NO2 in Hamburg dauerte 132 Tage, vom 16. März bis zum 25. Juli 2015. Damals lag der mittlere NO2-Wert während dieser Serie bei 29,9 µg/m³. Wer in dieser Zeit täglich an der Max-Brauer-Allee oder der Stresemannstraße im Berufsverkehr stand, spürte den beißenden Geruch der Abgase direkt in der Kehle. Die Bronchien reagierten gereizt, das Atmen fiel schwerer — ein spürbarer Alltag für viele Pendler in der Stadt.
Enthält aktuelle vorläufige Daten, EEA-Validierung ausstehend.
Der Höhepunkt der Belastung war der Frühsommer 2015: Vom 16. März an blieb die NO2-Konzentration über vier Monate lang konstant erhöht, Tag für Tag, ohne Unterbrechung. Erst am 25. Juli endete diese Serie von 132 aufeinanderfolgenden Tagen mit hohem Stickstoffdioxid. Zum Vergleich: Eine ähnliche Phase gab es 2013, als vom 25. März bis zum 13. Juli 111 Tage am Stück betroffen waren. Noch im selben Jahr folgte vom 4. Oktober bis zum 23. Dezember eine weitere Serie von 81 Tagen — der Verkehrssmog ließ Hamburg damals kaum verschnaufen.
| Beginn der Serie | Ende der Serie | Tage in Folge | Jahr |
|---|---|---|---|
| 2015-03-16 | 2015-07-25 | 132 | 2015 |
| 2013-03-25 | 2013-07-13 | 111 | 2013 |
| 2013-10-04 | 2013-12-23 | 81 | 2013 |
Die Stadt hat seitdem einen weiten Weg zurückgelegt: 2013 lag der Jahresmittelwert der Serie bei 355, im Jahr 2026 nur noch bei 52. Diese Zahlen zeigen einen deutlichen Rückgang der Stickstoffdioxid-Belastung an den Messstationen. Auch die Jahre dazwischen folgen diesem Trend: Von 344 im Jahr 2014 über 296 im Jahr 2019 bis zu 125 im Jahr 2024. Der Rückgang ist unübersehbar — die Luft in Hamburg ist messbar sauberer geworden, auch wenn der Verkehr auf den großen Straßen weiterhin eine Herausforderung bleibt.
Wer heute an Tagen mit hoher Feinstaub- und NO2-Belastung in Hamburg unterwegs ist, sollte die Hauptverkehrszeiten meiden. Statt morgens um sieben durch den Stop-and-go-Verkehr auf der A7 oder der B5 zu fahren, lohnt sich der Gang durch den Stadtpark oder entlang der Alster, wo die Durchlüftung besser ist. Auch wenn die Werte insgesamt gefallen sind: Auf stark befahrenen Kreuzungen wie am Berliner Tor lohnt sich ein bewusster Seitenwechsel auf die windige Straßenseite.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.