Offizielle EEA-Daten 2013–2026
2013 war Stickstoffdioxid (NO2) in Dortmund an 365 Tagen pro Jahr auf einem Niveau, das nach der strengeren WHO-Norm für Kinder gefährlich ist. Das ist jeder Tag des Jahres. Für die Kinder dieser Stadt bedeutete das: An keinem einzigen Tag im Jahr konnten sie nach WHO-Maßstab unbedenklich tief durchatmen, egal ob auf dem Schulweg oder in der Pause auf dem Pausenhof einer Grundschule in der Innenstadt.
Januar 2013 zeigt den höchsten Monatswert der gesamten Messreihe mit 372,0 µg/m³. Auch der März, Mai, Juli, August und Oktober erreichten diesen Spitzenwert. Der Dezember lag mit 371,0 µg/m³ nur knapp darunter. Fast das gesamte Jahr 2013 war – gemessen an der strengen WHO-Richtlinie – ein einziger, extrem belasteter Abschnitt für die sich entwickelnden Lungen der Dortmunder Kinder.
Ein Vergleich der Serie zeigt, wie sich die Situation über die Jahre verändert hat: Die Monatswerte im Jahr 2013 lagen durchgängig zwischen 339,0 und 372,0 µg/m³. Das letzte verfügbare Jahr der Datenreihe zeigt eine deutliche Verbesserung: Die Werte sind erheblich niedriger, die Anzahl der für Kinder gefährlichen Tage ist gesunken. Die Geschichte der NO2-Belastung in Dortmund geht also klar in die richtige Richtung.
Eltern in Dortmund sollten wissen: Die strengere WHO-Norm zeigt eine sehr viel sensiblere Bewertung der Gesundheitsgefahr als die EU-Grenzwerte. Wenn Sie morgens die Route Ihrer Kinder zur Schule planen, können Sie die App des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW nutzen. Sie zeigt die aktuelle NO2-Belastung an den einzelnen Messstationen an – wählen Sie für den Schulweg die Straße mit dem geringeren Wert, besonders im Berufsverkehr.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.