An wie vielen Tagen pro Jahr ist NO2 in Stuttgart für Kinder gefährlich? WHO-Norm vs. EU-Norm

Offizielle EEA-Daten 2013–2024

WHO-Tagesrichtwert
10 µg/m³
Überschreitung

Anzahl der Tage im Jahr, an denen der Tagesmittelwert über dem WHO-Richtwert für NO₂ lag.

365
WHO: Tage über 10 µg/m³ (2013)
372
WHO: Stunden über 10 µg/m³ (Januar 2013)
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
25,7µg/m³ NO2Mäßig
13 August 2026 · 5 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für NO₂ beträgt 25 µg/m³. Heute überschritten (25,7 µg/m³).
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
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An 365 Tagen im Jahr 2013 lag die NO2-Belastung in Stuttgart über dem strengen WHO-Richtwert von 10 µg/m³ – das bedeutet: an jedem einzelnen Tag des Jahres war die Luft für empfindliche Kinderlungen belastend. Für ein Kind, das auf dem Weg zur Schule am Neckartor oder entlang der B27 atmet, zählt jeder dieser Tage. Die Lungen von Grundschülern befinden sich in der Entwicklung, und gerade in Stoßzeiten steigt das Verkehrsgas in den Straßenschluchten der Stadt schnell an.

Luftqualität verstehen (NO2, µg/m³)
Gut0–25
Mäßig25–50
Schlecht50–100
Sehr schlecht100+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2024

Stunden über WHO-Grenzwert (10 µg/m³) nach Monat3721860Jan: 372.0 StundenJan372Feb: 339.0 StundenFebMaer: 372.0 StundenMaer372Apr: 360.0 StundenAprMai: 372.0 StundenMai372Jun: 360.0 StundenJunJul: 372.0 StundenJul372Aug: 372.0 StundenAugSep: 360.0 StundenSep360Okt: 372.0 StundenOktNov: 360.0 StundenNov360Dez: 372.0 StundenDez372

Der Januar 2013 war ein besonders kritischer Monat: An 372 Stunden lag die NO2-Konzentration über dem WHO-Wert. Auch der März und der Mai erreichten mit jeweils 372 Stunden diesen hohen Wert. Wer im Winterhalbjahr morgens um acht mit dem Rad durch die City fährt, kennt die Szene: stehende Autoschlangen vor den Ampeln, aus den Auspuffen quillt das Gas, das die Bronchien reizt und Asthma auslösen kann. Bei einem Kind, das in dieser Umgebung Pause auf dem Schulhof macht, ist die Belastung direkt spürbar.

Die Geschichte dieser Messreihe beginnt 2013 mit einem Wert von 365 Tagen über der WHO-Schwelle – ein Jahr, in dem die Verkehrspolitik der Stadt noch ganz auf das Auto ausgerichtet war. Am Ende der Datenreihe, im Dezember 2024, zeigt sich die Entwicklung: Der Monat verzeichnet mit 372 Stunden weiterhin hohe Werte. Stuttgart hat die Feinstaubdiskussion der vergangenen Jahre geprägt, von Fahrverboten bis zu Umbaumaßnahmen am Neckartor – doch die Stickstoffdioxid-Werte bleiben eine Herausforderung für alle, die mit Kindern in dieser Stadt leben.

Wer mit Kindern in Stuttgart lebt, sollte die Schulwege so planen, dass sie große Kreuzungen meiden – die Messwerte zeigen, dass die Belastung stundenweise und nicht nur tageweise schwankt. Nutzen Sie die Rad- und Fußwege entlang der Parks wie dem Höhenpark Killesberg, wo der Verkehr weniger dicht ist. Achten Sie insbesondere in den Morgenstunden zwischen 7 und 9 Uhr darauf, dass Kinder nicht direkt an stark befahrenen Straßen wie der Heilbronner Straße warten müssen.

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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.