Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogperiode in Frankfurt am Main dauerte 11 aufeinanderfolgende Tage und endete am 30. Januar 2017. Vom 20. bis zum 30. Januar 2017 blieb die PM10-Belastung ununterbrochen hoch. Wer damals über die Mainzer Landstraße fuhr oder an der Konstablerwache umstieg, spürte den feinen Staub in Hals und Augen. Die Stadt wirkte wie unter einer grauen Glocke, Fensterbänke wurden täglich schmutziger.
Die Rekordepisode begann am 20. Januar 2017 und endete am 30. Januar 2017 – genau 11 Tage in Folge. In diesem Januar 2017 lag die Zahl der Tage über dem Grenzwert bei 23. Zum Vergleich: 2015 und 2013 waren es jeweils 22 Tage im gesamten Jahr. Die Serie von Januar 2017 war damit der dichteste Zeitraum, den Frankfurt in der Messperiode von 2013 bis 2024 erlebte.
| Jahr | Tage ueber Grenzwert pm10 |
|---|---|
| 2017 | 23 |
| 2015 | 22 |
| 2013 | 22 |
| 2014 | 21 |
| 2019 | 20 |
Vergleicht man die gesamte Serie, zeigt sich eine leichte Entspannung, aber keine Entwarnung. Im Jahr 2013 zählte Frankfurt 22 Tage über dem Grenzwert, 2014 waren es 21, 2015 erneut 22. Der Wert von 2017 mit 23 Tagen war der Höhepunkt der Messreihe. Danach fiel die Belastung: 2019 waren es noch 20 Tage über dem Grenzwert. Die Wintermonate – insbesondere Januar und Februar – bleiben in Frankfurt die kritische Zeit für Feinstaub.
Wer in Frankfurt im Januar unterwegs ist, sollte die Wege durch die engen Straßenabschnitte am Hauptbahnhof oder rund um die Alte Oper meiden. Dort wirbeln Busse und Baustellenfahrzeuge den groben Staub immer wieder auf. Stattdessen bieten die breiten Alleen wie die Bockenheimer Landstraße mehr Durchzug, und eine Alternative zur Bahn ist an solchen Tagen oft das Fahrrad über den Mainuferweg – dort ist die Luft messbar besser.
Entdecke, wie unterschiedlich die Luftqualität von Region zu Region ist.
Mehr über PM10: was es ist und wie es die Gesundheit beeinflusst →
Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.