Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogperiode in Essen dauerte 8 aufeinanderfolgende Tage und fiel in den Februar 2017: vom 08.02.2017 bis zum 15.02.2017. Wer in dieser Woche an der Kruppstraße oder über die A40 pendelte, spürte die Luft buchstäblich als Schleier auf der Haut und schmeckte den Staub auf den Lippen. An solchen Tagen blieb der feine graue Film nicht nur auf Fensterbänken in Rüttenscheid zurück, sondern auch in den Bronchien.
Der Höhepunkt dieser Episode war eine geschlossene Welle von 8 Tagen mit hoher PM10-Belastung, von Donnerstag, dem 08.02.2017, bis Mittwoch, dem 15.02.2017. Es war eine sichtbare Staubwand: Der Verkehr auf der B224 und die Baustellen an der Universität wirkten wie eine einzige Aufwirbelungsmaschine. Das Jahr 2017 brachte es insgesamt auf 24 Tage über dem Grenzwert – ein Wert, der die Stadt in diesem Winter fast zwei Wochen lang in einen staubigen Dunst hüllte.
| Jahr | Tage ueber Grenzwert pm10 |
|---|---|
| 2013 | 29 |
| 2020 | 24 |
| 2017 | 24 |
| 2014 | 24 |
| 2015 | 22 |
Die Serie zeigt einen deutlichen Bruch: 2013 waren es noch 29 Tage über dem Grenzwert, 2020 nur noch 24 Tage – doch die Jahre davor und danach verliefen nicht linear. Der Februar 2017 steht als dichte Episode zwischen diesen Zahlen, während die Wintermonate insgesamt die typische Hochphase bleiben. Die Luft über Essen wird im langen Schnitt klarer, aber die schlimmen Wochenenden mit Ostwind und Trockenheit holen die Stadt immer wieder ein, besonders an den vielbefahrenen Rändern im Norden.
Wer in Essen die staubigen Tage mit gesunden Augen überstehen will, sollte den Weg zur Arbeit nicht über die vielbefahrenen Achsen wie die A40 oder die Gladbecker Straße verlegen, sondern durch die ruhigen Wohnstraßen in Altendorf oder Frohnhausen. In der Woche vom 08.02.2017 half nur, die Fenster zur Hauptverkehrszeit geschlossen zu halten und nach Regenfällen sofort zu lüften – denn Regen wäscht den groben Staub nieder, und genau dann wird die Luft in Essen wieder sichtbar besser.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.