Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogperiode in Leipzig seit 2013 dauerte zwölf aufeinanderfolgende Tage mit hoher PM10-Belastung – vom 3. bis 14. März 2014. In diesen knapp zwei Wochen hing der Staub über der Innenstadt, zwischen Hauptbahnhof und Augustusplatz, so dicht, dass man ihn förmlich schmecken konnte. Die Fensterbänke in den Gründerzeitvierteln waren grau, und wer morgens über den staubigen Asphalt zur Arbeit fuhr, spürte die Partikel im Hals.
Der Höhepunkt der Serie war der Zeitraum vom 3. März bis zum 14. März 2014 – zwölf Tage in Folge über dem Grenzwert. In diesem Jahr wurde auch die höchste jährliche Zahl an Überschreitungstagen in der gesamten Messperiode registriert: 46 Tage. Die Serie von 2014 sticht dabei deutlich heraus – das Jahr brachte es auf die meisten Tage über dem Grenzwert, im Vergleich zu 30 Tagen im Jahr 2015 und 25 Tagen im Jahr 2018.
Keine weiteren signifikanten Smogperioden mit mehr als 10 aufeinanderfolgenden Tagen über dem Grenzwert im Zeitraum 2013–2024.
| Jahr | Tage ueber Grenzwert pm10 |
|---|---|
| 2013 | 58 |
| 2014 | 46 |
| 2015 | 30 |
| 2018 | 25 |
| 2017 | 25 |
Die Kurve zeigt eine klare Verbesserung: Startete die Messreihe im Jahr 2013 mit 58 Tagen über dem Grenzwert, so fiel die Zahl bis zum Jahr 2018 auf 25 Tage. Leipzig hat seine Hauptlast der Grobstaub-Episoden in den frühen 2010er-Jahren gehabt, insbesondere im März, wenn trockener Straßenstaub von den großen Baustellen am Ring und entlang der Karl-Liebknecht-Straße aufgewirbelt wurde. Die jüngeren Jahre pendeln sich auf einem deutlich niedrigeren Niveau ein.
Wer in Leipzig bei Ostwind unterwegs ist, sollte gerade im Frühjahr, wenn die Baustellen an der Georg-Schumann-Straße oder am Bayerischen Bahnhof aktiv sind, auf Nebenstraßen ausweichen. Der Feinstaub setzt sich nicht nur in der Lunge ab, sondern auch auf den Fensterbänken – ein feuchtes Tuch auf der Ablage fängt viel ab. Diese einfache Gewohnheit, den Staub nicht wieder aufzuwirbeln, hilft besonders an den wenigen verbleibenden Tagen mit hoher Belastung.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.