Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die längste Smogperiode in Bremen seit 2013 dauerte 8 aufeinanderfolgende Tage: vom 29. März bis zum 5. April 2014. In dieser Woche lag der PM10-Wert an der Messstation ununterbrochen über dem Grenzwert. Für die Bewohner hieß das: Fenster blieben zu, und der Staub legte sich als feiner Film auf die Fensterbänke in den Vierteln rund um den Hauptbahnhof.
Der Höhepunkt der Episode fiel in den Frühling 2014, als eine stabile Wetterlage die Luft über der Weser kaum bewegen ließ. Vom 29. März bis zum 5. April blieb der Wert an acht Tagen in Folge erhöht. Die Serie von 2014 übertrifft damit die nächstlängste Welle im Februar 2017, die mit 6 Tagen zu Buche schlug, und die Episode Ende Februar 2019 mit 5 Tagen.
| Jahr | Tage ueber Grenzwert pm10 |
|---|---|
| 2014 | 34 |
| 2013 | 22 |
| 2015 | 18 |
| 2018 | 17 |
| 2017 | 17 |
Blickt man auf die Jahressummen, wird die Entwicklung sichtbar: Stand 2014 mit 34 Überschreitungstagen an der Spitze, folgte 2013 mit 22 Tagen. Die Jahre 2015 und 2018 kamen auf 18 beziehungsweise 17 Tage, ebenso wie 2017. Die Geschichte bewegt sich also langsam abwärts — die längsten Episoden häufen sich in der ersten Hälfte des Beobachtungszeitraums, auch wenn die Werte im Einzelfall bis zuletzt schwanken.
Wer in Bremen an staubigen Tagen unterwegs ist, sollte die Strecken entlang der Theodor-Heuss-Allee und der Bürgerweide meiden, wo der Verkehr den Feinstaub immer wieder aufwirbelt. Ein Blick auf die Tageswerte der Messstationen vor dem morgendlichen Joggen hilft, die groben Partikel aus Baustellen und Bremsabrieb zu umgehen. Gerade im Frühjahr, wenn die Wetterlage stabil ist, lohnt sich der Umweg durch die Wallanlagen.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.