Offizielle EEA-Daten 2013–2026
Essen hat den EU-Grenzwert für PM2.5 in den letzten 10 Jahren kein einziges Mal eingehalten. Das bedeutet: Jedes Jahr zwischen 2013 und 2024 lag die Feinstaubbelastung über dem erlaubten Niveau. Für die Bewohner der Stadt an der Ruhr heißt das, dass die Luft fast immer mehr Schadstoffe enthielt, als die EU als gesundheitlich vertretbar ansieht.
Der Februar war der schlimmste Monat mit einem Wert von 16,2 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die Belastung im Januar erreichte 17,0 Mikrogramm. Im März lag sie bei 18,9 Mikrogramm. Diese Konzentrationen nahe der Essener Innenstadt zeigen eine anhaltende Belastung der Atemluft während der kalten Jahreszeit.
Betrachtet man die Entwicklung über das Jahr, zeigt sich ein klares Muster. Die Werte im Januar mit 17,0 Mikrogramm fallen auf 11,6 Mikrogramm im Oktober – das ist der tiefste Punkt der Reihe. Die Belastung sinkt also in den wärmeren Monaten deutlich ab. Die Luftqualität verbessert sich im Sommer spürbar.
Im Herbst und Winter sollten Sie Spaziergänge in die Mittagsstunden legen, wenn die Feinstaubwerte niedriger sind. Meiden Sie Hauptverkehrsstraßen wie die A40 oder die Kruppstraße besonders morgens und abends. Planen Sie Ihre Route durch die Essener Stadtgärten oder den Grugapark, wo die Bäume die Luft filtern.
Mehr über PM2.5: was es ist und wie es die Gesundheit beeinflusst →
Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.