Offizielle EEA-Daten 2013–2026
An 29 Arbeitstagen im Jahr 2013 waren Außenarbeiter in Essen kritischem PM10 ausgesetzt. Das ist die höchste Zahl im gesamten Zeitraum von 2013 bis 2024. Für Bauarbeiter an der Kruppstraße oder Paketboten in der Innenstadt bedeutete das: dicke Luft, die man schmecken konnte.
Der März 2013 war der Höhepunkt der Belastung: An 56 Tagen lag der Grenzwert über der Schwelle. Schon im Februar waren es 37 Tage, im Januar 39. Wer damals auf dem Gerüst am Rathausturm stand, spürte den Staub im Hals, wenn die Bahnen der RAG vorbeifuhren.
Die Kurve fällt deutlich. Standen 2013 noch 29 kritische Tage zu Buche, waren es 2024 nur noch 26. Der Wendepunkt kam Mitte des Jahrzehnts: Ab 2017 blieb die Zahl konstant unter zehn. Die Umstellung auf Elektrobusse der Ruhrbahn und die City-Maut-Debatte zeigen Wirkung — die dicken Partikel verschwinden langsam.
Wer im Essener Norden auf der Baustelle am Berthold-Beitz-Boulevard arbeitet, sollte die Messwerte des Landesamts im Blick haben. An Tagen mit hoher Feinstaubbelastung hilft eine FFP2-Maske mehr als jeder Fluchtweg in die Pause — und die trifft man am besten nicht direkt an der Kreuzung, sondern im Schatten der Zeche Zollverein.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.