Offizielle EEA-Daten 2013–2026
In keinem der letzten zehn Jahre hat Leipzig den EU-Grenzwert für PM2.5 eingehalten. Die Antwort auf die Frage lautet: Null Jahre zwischen 2013 und 2024 waren innerhalb der erlaubten Feinstaub-Grenzen. Für die Leipziger bedeutete das zehn Jahre lang eine Belastung, die den rechtlichen Rahmen sprengt – keine vorübergehende Ausnahme, sondern ein Dauerzustand.
Besonders problematisch war der März 2024: Der Monat erreichte einen durchschnittlichen PM2.5-Wert von 17,5 Mikrogramm pro Kubikmeter. Das war der höchste gemessene Mittelwert im gesamten Zeitraum. Die Belastung lag damit weit über dem EU-weiten Limit, das seit Jahren galt.
Die Serie zeigt eine leichte Besserung über die Jahre: Der Januar 2024 lag mit 15,3 Mikrogramm über dem Dezember 2024 mit 11,3 Mikrogramm. Die Monate von Oktober bis März sind durchgängig die schmutzigsten – ein Muster, das sich in Leipzigs Jahreszeiten deutlich zeigt. Die Feinstaubkonzentration ist im Winter und Frühjahr höher, während der Sommer Werte unter 10 Mikrogramm bringt, etwa im Juli mit 8,4 Mikrogramm.
Wer in Leipzig an Tagen mit hohen PM2.5-Werten Zeit im Freien verbringen möchte, sollte die Hauptverkehrsachsen meiden: Die Ringstraße und der Innenstadtring sind während der morgendlichen und abendlichen Pendelzeit besonders belastet. Ein Spaziergang im Leipziger Auwald hingegen bringt frischere Luft – dort liegen die Konzentrationen messbar niedriger.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.