An wie vielen Arbeitstagen pro Jahr sind Außenarbeiter in Köln kritischem PM10 ausgesetzt

Offizielle EEA-Daten 2013–2026

2013
Jahr
26
Tage kritische
Letzte MessungValidierung durch EEA ausstehend
7,7µg/m³ PM10Gut
8 August 2026 · 4 Messstationen
Der WHO-Tagesgrenzwert für PM10 beträgt 45 µg/m³. Heute im Normbereich.
02030405060708
Neueste verfügbare Tagesmessung (EEA, Dataflow E2a). Die vorläufigen Werte sind noch nicht offiziell validiert und können sich ändern. Die historischen Mittelwerte und Rekorde auf dieser Seite verwenden ausschließlich validierte Daten (2013-2024).
Letzte Messung → Live ansehen
9
Tage in 2026
Vorlaeufige Daten, noch nicht von der EUA validiert. · PM10 · 2026-08-25

Im Jahr 2013 waren Außenarbeiter in Köln an 26 Arbeitstagen kritischem PM10 ausgesetzt. Das bedeutet: An mehr als fünf Arbeitswochen lag die Belastung mit groben Staubpartikeln so hoch, dass sie für Menschen im Freien gesundheitlich relevant wurde. Für Kölner Baustellen- und Zustellpersonal hieß das, an mehr als einem Monat Arbeitstage mit sichtbar trübem, staubigem Arbeitsumfeld zu kämpfen.

Luftqualität verstehen (PM10, µg/m³)
Gut0–45
Mäßig45–75
Schlecht75–100
Sehr schlecht100+
Schwellenwerte gemäß den WHO- und EU-Referenzwerten für Luftqualität.

Historische Reihe 2013-2026

Historische Reihe381901: 24.01242: 19.023: 38.03384: 19.045: 2.0526: 9.067: 2.0729: 6.0910: 5.010511: 5.01112: 12.01212

Die kritischen Tage verteilten sich nicht gleichmäßig übers Jahr, sondern ballten sich im Frühjahr. Der Monat März 2013 stach mit 38 kritischen Tagen deutlich heraus – der höchste Wert der gesamten Messreihe. Wer im März auf Kölner Gerüsten oder an der Laderampe arbeitete, erlebte eine Phase, in der die Luft fast permanent nach Staub schmeckte und die Augen brannten. Der Februar und der April folgten mit jeweils 19 Tagen, was die ersten vier Monate zur schwersten Zeit für die Außenarbeit machte.

Ein Blick auf die Jahreskurve zeigt einen klaren Rhythmus, der sich durch das Jahr zieht. Nach dem staubigen Frühjahr mit den hohen Werten in den ersten vier Monaten fällt die Belastung zur Jahresmitte hin stark ab: Der Mai brachte nur noch 2 kritische Tage, der Juni lag bei 9. Die zweite Jahreshälfte blieb mit Werten zwischen 5 und 12 Tagen moderat. Der Dezember schloss das Jahr mit 12 kritischen Tagen ab. Für den Monat August liegen keine validierten Daten vor. Die Kurve zeigt: Die kalte, trockene Vorfrühlingszeit ist in Köln die eigentliche Risikophase für alle, die ihren Beruf draußen ausüben müssen.

Wer in Köln beruflich draußen arbeitet, sollte den März als die Zeit einplanen, in der die Staubbelastung am höchsten ist. Konkret heißt das: Für Außentätigkeiten an staubigen Tagen lassen sich Arbeiten mit hoher körperlicher Anstrengung in die frühen Morgenstunden verlegen, bevor der Berufsverkehr auf dem Kölner Ring zusätzlichen Staub aufwirbelt. Diese Umplanung kostet nichts und reduziert die Menge an eingeatmeten groben Partikeln spürbar.

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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2026. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.