Offizielle EEA-Daten 2013–2026
An 58 Schultagen im Jahr 2013 atmeten Kinder in Leipzig ungesunde Luft. Das entspricht fast drei Monaten Unterricht, in denen die Feinstaubbelastung erhöht war. Für Eltern bedeutet das: An vielen Morgen auf dem Schulweg zur Georg-Schumann-Straße oder zum Wilhelm-Leuschner-Platz war die Luft alles andere als klar.
Der schlimmste Moment fiel in den März mit einem Monatsmittel von 44,5 µg/m³. In diesem Monat lagen die Werte durchgehend hoch, sodass Kinder auf dem Weg zur Schule oder in den Pausen auf dem Schulhof starker Belastung ausgesetzt waren. Auch der Februar mit 40,7 µg/m³ und der Januar mit 37,6 µg/m³ waren kritische Monate.
Vergleicht man den Jahresbeginn mit dem Ende der Serie, zeigt sich eine klare Saisonalität: Die höchsten Werte treten in den Wintermonaten Januar bis März auf, während Juli mit 25,3 µg/m³ die geringste Belastung aufweist. Die Leipziger Luftqualität folgt damit einem jährlichen Rhythmus, der durch Heizperiode und Wetterlagen bestimmt wird.
Wenn die Wintermonate kommen, sollten Leipziger Eltern die Schulweg-Routen über den Leipziger Auenwald oder durch den Clara-Zetkin-Park wählen. Diese Grünzonen bieten natürliche Filterwirkung und liegen oft abseits der Hauptverkehrsachsen. Ein kleiner Umweg kann die Belastung für die Lungen der Kinder senken.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.