Offizielle EEA-Daten 2013–2026
An 22 Schultagen im Jahr 2013 atmeten Kinder in Frankfurt am Main ungesunde Luft. Das entspricht etwa einem Monat, in dem der tägliche Schulweg zur Belastung wird. Viele Grundschulen im Stadtteil Gallus liegen direkt an vielbefahrenen Straßen – die Morgenstunden vor Unterrichtsbeginn sind oft die schmutzigsten.
Der Januar 2013 zeigte den höchsten Monatsmittelwert von 36,3 Mikrogramm Feinstaub. Auch der Februar lag mit 36,5 nur knapp darüber. Im März stieg der Wert auf 39,4 – das war der Spitzenwert des gesamten Jahres. In diesen Wintermonaten war die Luft in Frankfurt am Main besonders dick.
Der Jahresverlauf 2013 zeigt ein klares Muster: Die höchsten Monatswerte traten von Januar bis März auf, danach fielen sie bis Mai auf 24,9 ab. Ab September stiegen sie wieder kontinuierlich an. Dieser Rhythmus folgt der Heizsaison und den häufigeren Inversionswetterlagen im Rhein-Main-Becken.
Frankfurter Eltern sollten die Werte im Winterhalbjahr besonders beachten. Ein Wechsel auf Nebenstraßen beim Schulweg – etwa durch den Günthersburgpark oder entlang des Mainufers – vermeidet die Hauptverkehrsadern. In den kalten Monaten lohnt der Blick auf die aktuelle Messung der Station Friedberger Anzeiger vor dem morgendlichen Losgehen.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.