Offizielle EEA-Daten 2013–2026
Im Jahr 2013 atmeten Kinder in Berlin an 41 Schultagen ungesunde Luft. Das bedeutet: An mehr als acht Schulwochen war die Belastung kritisch. Die Hauptverkehrsrouten entlang der Straße des 17. Juni und rund um die Ringbahn sind dann für Kinder auf dem Weg zur Schule besonders belastet.
Der Februar war 2013 der schlimmste Monat: Die monatliche Durchschnittsbelastung lag bei 45,0 µg/m³. Auch der März erreichte mit 45,6 µg/m³ einen Spitzenwert. An diesen Tagen sitzen Kinder in Klassenzimmern, deren Fenster zur vielbefahrenen Karl-Marx-Allee zeigen, unter Dauerbelastung.
Die Werte fallen mit dem Schuljahresverlauf zusammen: Von Januar bis März liegen die Monatsmittel durchgehend über 42 µg/m³. Im Juli sinkt die Belastung auf 28,4 µg/m³ – den niedrigsten Wert des Jahres. Die kalte Jahreszeit mit ihren Inversionswetterlagen trifft direkt auf die Unterrichtszeit.
Für Berliner Eltern heißt das: Nutzen Sie die Schulwegplanung. Verlegen Sie den Weg zur Grundschule in der Torstraße über kleine Seitenstraßen statt der Hauptverkehrsachse. In den Wintermonaten sind die Hinterhöfe vieler Berliner Altbauten messbar sauberer als die Straßenseite.
Vergleiche deine Stadt mit dem Rest Deutschlands, Messwert für Messwert.
Mehr über PM2.5: was es ist und wie es die Gesundheit beeinflusst →
Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.