Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Die Luft an Berlins Schultagen war 2013 an 251 Tagen über dem Kinderwert für PM2.5. Das bedeutet: An fast jedem Unterrichtstag des Jahres atmeten Kinder in Klassenzimmern und auf Schulwegen Feinstaub ein, der ihre empfindlichen Atemwege und Lungen belastet. Für Eltern heißt das, dass die Luftbelastung nicht die Ausnahme, sondern den Alltag ihrer Kinder prägte.
Der Monat Januar 2013 markierte den Höhepunkt: Durchgehend 301 Tage im Jahr lagen die Werte über der Schwelle – kein einziger Tag bot Entlastung. Besonders deutlich wird dies im Winter, wenn Heizungen und Dieselabgase die unsichtbaren Partikel produzieren, die tief in die Lunge eindringen. Selbst an Tagen, die klar und kalt wirkten, war die Belastung messbar hoch.
Der Blick auf die Jahre 2013 bis 2024 zeigt eine leichte Entspannung: Waren es 2013 noch 251 Tage, so sank der Wert bis 2024 auf 294 Tage – eine Verbesserung um fast ein Drittel. Die Kurve schwankt jedoch stark, etwa mit einem Einbruch auf 254 Tage im Jahr 2019. Diese Entwicklung folgt der Wärmeperiode: In milden Wintern sinkt die Heizungsnachfrage, und die Partikelbildung nimmt ab.
Eltern in Berlin sollten ihre Kinder an Tagen mit hoher Belastung nicht auf dem direkten Schulweg lassen, sondern ruhigere Nebenstraßen wählen, die weniger von Dieselabgasen betroffen sind. Zudem hilft es, die Fenster in Klassenzimmern während der Heizperiode nur kurz und stoßweise zu öffnen – so bleibt die frische Luft drinnen, ohne dass zu viel Feinstaub eindringt.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.