Offizielle EEA-Daten 2013–2024
Der historische Rekord: Die längste gemessene Smog-Episode dauerte 103 Tage – vom 18. November 2013 bis zum 28. Februar 2014, mit einem mittleren NO₂-Wert von 55,7 µg/m³. Danach folgen 58 Tage (3. Januar bis 29. Februar 2016) und 49 Tage (11. Januar bis 28. Februar 2015).
Wintersmog durch NO2 kann in München mindestens 103 Tage am Stück anhalten – vom 18. November 2013 bis zum 28. Februar 2014. Damals lag der mittlere NO2-Wert während dieser Serie bei 55,7 µg/m³. Für die Bewohner bedeutete das: Woche für Woche dichter Verkehr auf dem Mittleren Ring und in den Straßenschluchten der Innenstadt, ohne dass die Luft dauerhaft durchbrach. Heizung an, Fenster zu – und trotzdem zog der beißende Geruch der Abgase durch die Ritzen.
Der Höhepunkt der gemessenen Belastung fiel in den Winter 2013/2014. Vom 3. Januar 2016 bis zum 29. Februar 2016 folgten 58 Tage aufeinander – eine weitere lange Phase, in der die Werte nicht zur Ruhe kamen. Die drittlängste Serie in den Daten reichte vom 11. Januar 2015 bis zum 28. Februar 2015 mit 49 Tagen. In diesen Monaten war die Luft über der Landeshauptstadt an vielen Morgen von einer grauen Glocke überzogen, während sich der Berufsverkehr auf den Zufahrtsstraßen staut.
| Beginn Serie | Ende Serie | Tage aufeinanderfolgende | Jahr |
|---|---|---|---|
| 2013-11-18 | 2014-02-28 | 103 | 2013 |
| 2016-01-03 | 2016-02-29 | 58 | 2016 |
| 2015-01-11 | 2015-02-28 | 49 | 2015 |
Das Blatt hat sich gewendet: 2013 lag der Jahreswert noch bei 118,0, 2024 nur noch bei 53,0 – ein deutlicher Rückgang über die zwölf Jahre der Datenreihe. Die Jahreskurve zeigt klar, dass die höchsten Werte regelmäßig in den kalten Monaten auftreten, wenn Inversionswetterlagen die Abgase am Boden halten. Der Verkehr bleibt der entscheidende Faktor: Wo die Isar durch die Stadt fließt, ist die Luft heute messbar besser – doch der Kampf um jede Straßenkreuzung ist noch nicht beendet.
An Tagen mit hoher NO2-Belastung hilft es, die Fenster zur Straßenseite geschlossen zu halten – besonders in den Morgenstunden, wenn der Berufsverkehr über die Brücken und durch die engen Gassen der Altstadt rollt. Wer im Winter lüften möchte, sollte die Fenster nur stoßweise öffnen, wenn der Verkehr gerade abebbt, etwa nach neun Uhr abends. Ein Blick auf die aktuelle Messstation am Landshuter Allee kann dabei helfen, den richtigen Moment zu erwischen – statt nach einem starren Zeitplan zu lüften.
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Quelle: Europäische Umweltagentur (EEA), geprüfte Daten 2013-2024. Seite automatisch aus offiziellen Daten generiert; alle Zahlen stammen ausschließlich aus der Datenbank, nie geschätzt. © 2026 airqualitas.